Airbus im Steigflug nach Zahlen

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Der deutsche Aktienmarkt bot am Donnerstag ein uneinheitliches Bild. Die EZB-Sitzung bot kaum Impulse. Die Notenbank hatte wie allgemein erwartet ihre Geldpolitik unverändert gelassen. Sie wird erst im Dezember über die milliardenschweren Anleihekäufe entscheiden. Die hohen Inflationsraten sieht sie weiterhin als nur vorübergehendes Phänomen. Im Laufe des nächsten Jahres sollen sich diese laut EZB-Chefin Christine Lagarde normalisieren. Der DAX schloss 0,06 Prozent tiefer bei 15.696 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte unverändert bei 35.012 Punkten. Für den TecDAX ging es derweil um 0,60 Prozent nach oben auf 3.837 Zähler. In den drei Indizes gab es 59 Gewinner und 37 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 59 Prozent. Stärkste Sektoren waren Technologie (+1,72%), Software (+0,78%) und Versorger (+0,76%). Am stärksten unter Druck standen Automobilwerte (-1,26%), Telekommunikationstitel (-1,22%) und Chemieaktien (-0,95%). Sartorius kletterte nachrichtenlos mit einem Plus von 2,48 Prozent an die DAX-Spitze. Airbus gewann nach Quartalszahlen 1,93 Prozent. Das Unternehmen übertraf beim Gewinn die Markterwartungen und hob die Jahresprognose an. Volkswagen sackte nach Quartalszahlen um 4,47 Prozent ab. Porsche Holding verloren 2,72 Prozent. Deutsche Wohnen brach am letzten Handelstag vor dem DAX-Abstieg um 8,20 Prozent ein. Die Beiersdorf-Aktie, die an Stelle des Immobilienkonzerns am Freitag in den Leitindex aufrückt, verlor 4,69 Prozent.

An der Wall Street verbesserte sich der Dow Jones Industrial um 0,67 Prozent auf 35.730 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 stieg um 1,15 Prozent auf 15.778 Zähler. 67 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 68 Prozent. Es gab 139 neue 52-Wochen-Hochs und 45 Tiefs. Alle Sektorenindizes endeten im positiven Terrain. Am deutlichsten fielen die Aufschläge bei Immobilienwerten (+1,47%) und zyklischen Konsumwerten (+1,33%) aus. Merck & Co haussierte als stärkster Wert im Dow um 6,14 Prozent. Der Pharma-Riese konnte mit seinen Quartalszahlen die Konsensschätzungen bei Umsatz und Gewinn übertreffen und lieferte einen optimistischen Ausblick. Der US-Dollar stand nach überraschend schwachen BIP-Daten unter Druck. EUR/USD zog um 0,67 Prozent auf 1,1681 USD an. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um drei Basispunkte auf 1,57 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,44 Prozent tiefer bei 197,93 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,43 Prozent schwächer. Nach negativ aufgenommenen Zahlen von Apple und Amazon büßte der Nasdaq Future 0,82 Prozent ein. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.589) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite zunächst auf die Daten zum deutschen BIP im 3. Quartal und zu den Verbraucherpreisen in der Eurozone. Am Nachmittag sind die US-Daten zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen und zur Verbraucherstimmung relevant. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Daimler, MTU, BNP Paribas, Air France-KLM, Chevron und Exxon Mobil. Bereits gestern nach Börsenschluss berichteten Apple (nachbörslich: -3,53%), Amazon (nachbörslich: -4,05%) und Salzgitter über ihren Geschäftsverlauf.
 

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US: Exxon Mobil, Ergebnis 3Q

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US: Pers. Ausgaben/Einkommen September

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