Dollar nach Konjunkturdaten im Aufwind

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag von der freundlichen Seite. Zwischenzeitlich deutlichere Zugewinne bröckelten jedoch im Handelsverlauf mit einer schwächelnden Wall Street ab. Der DAX schloss 0,22 Prozent fester bei 15.652 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,30 respektive 0,21 Prozent. In den drei Indizes gab es 54 Gewinner und 43 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. Stärkste Sektoren waren Transport (+1,62%), Industrie (+1,40%) und Banken (+0,65%). Unter Druck standen derweil Automobilwerte (-1,42%), Technologietitel (-0,92%) und Medienwerte (-0,45%). Siemens haussierte an der DAX-Spitze um 2,09 Prozent auf ein Rekordhoch bei 149,78 EUR. Continental verlor nach dem Spin-off der Sparte Vitesco, die aus technischen Gründen für einen Tag im DAX notierte, 16,09 Prozent. Bereinigt um den Wert der Vitesco-Aktie (Schlusskurs: 58,90 EUR) verlor Continental aus Sicht eines Anteilseigners noch 5,7 Prozent.

An der Wall Street hatten die Anleger deutlich besser als erwartete Einzelhandelsumsatzdaten, einen deutlich besser als erwarteten Philadelphia-Fed-Index sowie leicht schwächer als erwartete Arbeitsmarktdaten zu verdauen. Der Dow Jones Industrial verabschiedete sich 0,18 Prozent tiefer bei 34.751 Punkten aus dem Handel. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,07 Prozent nach oben auf 15.516 Zähler. An der NYSE gab es 1.521 Kursgewinner und 1.773 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 59 Prozent. Es gab 92 neue 52-Wochen-Hochs und 47 Tiefs. Der US-Dollar erhielt von den Konjunkturdaten deutlich Auftrieb. EUR/USD sank um 0,42 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 1,1765 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,21 Prozent fester bei 203,24 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,13 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.730) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite zunächst auf die Verbraucherpreisdaten für die Eurozone. Experten erwarten im Schnitt für den August eine Teuerungsrate von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr nach 2,2 Prozent im Monat zuvor. Am Nachmittag blicken die Marktbeobachter auf den US-Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan als möglichen Impulsgeber. Aufgrund des großen Verfalls an vielen Terminmärkten (unter anderem der Eurex) ist mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen.
 

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