Commerzbank-Aktie trotzt dem Abschwung

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Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich nach einem freundlichen Handelsstart mit Abschlägen ins Wochenende. Der große Verfall an der Terminbörse Eurex sorgte für eine deutlich erhöhte Volatilität. Der DAX schloss 1,03 Prozent tiefer bei 15.490 Punkten. Auf Wochensicht büßte das Börsenbarometer damit 0,77 Prozent ein. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 0,74 und 0,47 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 28 Gewinner und 66 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 78 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance konnte lediglich der Einzelhandelssektor (+0,31%) im grünen Bereich schließen. Am deutlichsten abwärts ging es mit Transportwerten (-2,27%), Chemiewerten (-1,90%) und Technologiewerten (-1,49%). Continental legte an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 0,71 Prozent zu. Deutsche Post verlor am anderen Ende 2,79 Prozent. Im MDAX profitierte Commerzbank (+1,17%) von Berichten, wonach der US-Investor Cerberus an einem Kauf des vom Staat gehaltenen Aktienpakets interessiert sei.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial nach einem geringer als erwarteten Anstieg im Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan zur Schlussglocke 0,47 Prozent tiefer bei 34.585 Punkten. Für Nervosität unter den Marktteilnehmern sorgten der große Verfallstermin, die Möglichkeit einer Immobilienkrise in China sowie die nahende Sitzung der US-Notenbank Fed. Der technologielastige Nasdaq 100 verabschiedete sich 1,17 Prozent schwächer bei 15.333 Zählern aus dem Handel. 61 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Abgaben. Das Abwärtsvolumen lag bei 67 Prozent. 78 neuen 52-Wochen-Hochs standen 30 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar war als sicherer Hafen den zweiten Tag in Folge stark gesucht. EUR/USD gab um 0,35 Prozent auf ein Monatstief bei 1,1724 USD nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kletterte um drei Basispunkte auf 1,37 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh bei dünnen Umsätzen von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,20 Prozent tiefer bei 200,88 Punkten. Besonders kräftig abwärts ging es mit der Börse in Hongkong (-3,87%). Die Aktie des strauchelnden chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande brach in der Spitze um weitere rund 18 Prozent ein. Investoren preisen hier eine mögliche Pleite ein. Das Papier des größten chinesischen Versicherers Ping An sackte um rund 8 Prozent ab. Auch der australische ASX 200 (-2,17%) stand unter Druck. Die Papiere der Bergbau-Riesen Rio Tinto (-3,65%) und BHP Billiton (-4,32%) verbuchten mit einbrechenden Eisenerzpreisen (-6,17%) deutliche Abschläge. Innerhalb von sechs Tagen ist der Preis für den Rohstoff aufgrund von Nachfragesorgen um rund 26 Prozent abgestürzt. Die Börsen in Japan, China, Südkorea und Taiwan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt 0,75 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.335) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die deutschen Erzeugerpreisdaten. In den USA könnte der NAHB Wohnungsmarktindex für Impulse sorgen. Mit dem heutigen Handelsstart befinden sich aufgrund der Neugestaltung der Index-Landschaft durch die Deutsche Börse 40 Aktien im Leitindex DAX. Die zehn neuen Werte sind Airbus, Brenntag, Hellofresh, Porsche, Puma, Qiagen, Sartorius, Siemens Healthineers, Symrise und Zalando.
 

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