Deutsche Post leidet unter FedEx-Zahlen

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Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte erneut die positiven Vorzeichen. Händler verwiesen zur Begründung auf nachlassende Sorgen um den strauchelnden chinesischen Immobilienkonzern Evergrande. Der DAX schloss 1,03 Prozent fester bei 15.507 Punkten. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,63 Prozent nach oben auf 35.206 Punkte. Gegen den Trend gab der TecDAX um 0,28 Prozent auf 3.896 Zähler nach. In den drei genannten Indizes gab es 61 Kursgewinner und 33 Verlierer. Der Volatilitätsindex VDAX-New sackte um 2,64 auf 23,57 Punkte ab. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 53 Prozent. Stärkste Sektoren waren Banken (+3,76%), Automobile (+2,83%) und Industrie (+2,02%). Auf der Negativseite stachen die Sektoren Einzelhandel (-1,09%), Transport (-0,75%) und Software (-0,34%) hervor. Deutsche Bank belegte mit einem Plus von 3,86 Prozent ohne Nachrichten die DAX-Spitze, gefolgt von Daimler (+3,80%) und BMW (+3,22%). Schwächste Werte im Leitindex waren HelloFresh (-2,58%), Zalando (-2,23%) und Siemens Healthineers (-2,00%). Deutsche Post verlor nach zwischenzeitlich noch wesentlich deutlicheren Abschlägen am Ende noch 1,48 Prozent. Hier belasteten enttäuschende Zahlen des US-Konkurrenten FedEx.

Auch an der Wall Street befanden sich die Indizes auf Erholungskurs. Im Fokus stand die Sitzung der US-Notenbank Fed am Abend. Wie allgemein erwartet ließ diese ihre Geldpolitik unverändert, signalisierte jedoch, dass eine Drosselung des Tempos der Anleihekäufe („Tapering“) bald gerechtfertigt sein könnte. Die Hälfte der 18 Fed-Mitglieder erwartet, dass zudem die Leitzinsen im kommenden Jahr steigen werden. Da negative Überraschungen seitens der Fed ausblieben, kletterte der Dow Jones Industrial bis zur Schlussglocke um 0,99 Prozent auf 34.258 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,98 Prozent nach oben auf 15.177 Zähler. 78 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 85 Prozent. 68 neuen 52-Wochen-Hochs standen 25 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar notierte nach der Zinsentscheidung fester. EUR/USD gab um 0,32 Prozent auf 1,1687 USD nach. Gold handelte an der Comex nahezu unverändert bei 1.779 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sank um einen Basispunkt auf 1,32 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index handelte 0,44 Prozent fester bei 642,77 Punkten. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt 0,26 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.556) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die August-Einkaufsmanagerindizes von Markit für die Eurozone und die USA. Daneben stehen geldpolitische Entscheidungen an bei der Schweizerischen Nationalbank, der Norges Bank und der Bank of England. Unternehmensseitig liefert der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike nach US-Börsenschluss seine Zahlen zum ersten Geschäftsquartal.

 

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