Ölpreise im Rallymodus

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Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenstart ein uneinheitliches Bild. Der DAX notierte nach einer sehr festen Eröffnung zum Handelsschluss noch mit 0,27 Prozent im Plus bei 15.574 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte endete nahezu unverändert bei 35.274 Punkten. Für den TecDAX ging es um 1,45 Prozent abwärts auf 3.845 Zähler. In den drei Indizes gab es 53 Gewinner und 44 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog jedoch deutlich mit 81 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance waren Banken (+2,69%) am stärksten gesucht. Sie profitierten von den zuletzt wieder deutlich angestiegenen Zinsen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte im Handelsverlauf bis auf ein 2-Monats-Hoch bei minus 0,19 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab bis auf ein 2-Monats-Tief bei 169,73 Punkten nach. Ebenfalls gut im Markt lagen Versicherungen (+1,67%) und Automobilwerte (+1,58%). Schwach tendierten derweil Einzelhandelswerte (-1,59%), Transportwerte (-1,16%) und Pharma & HealthCare (-1,10%). Siemens Energy gewann an der DAX-Spitze 3,30 Prozent hinzu. Deutsche Bank zog beflügelt von der steileren Zinskurve um 2,53 Prozent an. Sartorius bildete mit einem Abschlag von 4,12 Prozent das Schlusslicht im Leitindex. Die HelloFresh-Aktie setzte ihren mehrwöchigen Abwärtstrend mit einem Minus von 3,94 Prozent fort.

An der Wall Street rückte der Dow Jones Industrial nach besser als erwarteten Konjunkturdaten um 0,20 Prozent auf 34.869 Punkte vor. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte hingegen um 0,81 Prozent auf 15.205 Zähler ab, was Marktbeobachter auf die steigenden Zinsen zurückführten. 57 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 72 Prozent. Es gab 118 neue 52-Wochen-Hochs und 47 Tiefs. Stark gesucht waren die Sektoren Energie (+3,56%) mit haussierenden Öl- und Gaspreisen sowie Finanz (+1,36%) dank der steigenden Langfristzinsen. Schwächste Sektoren waren Immobilien (-1,66%) und HealthCare (-1,42%). Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kletterte um einen Basispunkt auf ein 3-Monats-Hoch bei 1,48 Prozent. Der US-Dollar profitierte vom Zinsanstieg und wertete gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,22 Prozent tiefer bei 1,1695 USD. Gold handelte kaum verändert bei 1.752 USD. 

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,15 Prozent tiefer bei 200,63 Punkten. Belastend wirkte, dass mehrere Analysten ihre Wachstumsprognosen für China nach unten revidierten. So erwartet Goldman Sachs für das laufende Jahr nur noch ein BIP-Wachstum von 7,8 Prozent, nachdem man der weltgrößten Volkswirtschaft zuletzt noch 8,2 Prozent zugetraut hatte. Brent-Öl stieg im asiatischen Handel über die Marke von 80 USD und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2018. Seit Jahresanfang hat sich das schwarze Gold damit um rund 56 Prozent verteuert. Der S&P Future notierte zuletzt mit 0,03 Prozent im Plus. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.615) ein fester Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den GfK-Konsumklimaindikator und den Index des US-Verbrauchervertrauens des Conference Boards. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Hella und About You Holding. Covestro steht mit einer virtuellen Investorenkonferenz im Fokus.

 

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Oil Brent Future 12/2021

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07:00

DE: Hella, Ergebnis 1Q

08:00

DE: GfK-Konsumklimaindikator Oktober

-1,9

14:00

DE: Covestro, Investorenkonferenz

14:00

FR: Totalenergies, Investor Day

14:30

AT: OPEC, World Oil Outlook 2021

16:00

US: Index des Verbrauchervertrauens September

115,3

N/A

DE: About You, Trading Update 2Q