Dollar setzt Rally fort

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte in einem nachrichtenarmen Umfeld leicht erholt von dem Kursrutsch des Vortages. Der DAX schloss 0,76 Prozent höher bei 15.365 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte 0,05 Prozent fester bei 34.521 Punkten. Für den TecDAX ging es derweil um 0,13 Prozent nach unten auf 3.728 Zähler. In den drei Indizes gab es 52 Gewinner und 42 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 54 Prozent. Stärkste Sektoren waren Automobile (+1,89%) und Telekommunikation (+1,29%). Am schwächsten präsentierten sich Versorger (-0,74%) und Einzelhandelswerte (-0,51%). DAX-Neuling Airbus setzte sich mit einem Anstieg um 3,33 Prozent an die Spitze des Leitindex. Das Papier des Flugzeugbauers profitierte von einem positiven Analystenkommentar. Volkswagen und Covestro folgten mit Zugewinnen von 3,18 respektive 2,32 Prozent. Die rote Laterne hielt Siemens Healthineers mit einem nachrichtenlosen Minus von 2,62 Prozent. HeidelbergCement büßte 2,15 Prozent ein. Hier verwiesen Händler zur Begründung auf den geplanten Einstieg bei einem US-Softwarespezialisten für Baustoffe.

An der Wall Street kletterte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke um 0,26 Prozent auf 34.391 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gab hingegen um 0,11 Prozent auf 14.753 Zähler nach. 57 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Abwärtsvolumen überwog jedoch leicht mit 51 Prozent. 57 neuen 52-Wochen-Hochs standen 68 Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance ragte der Versorgersektor mit einem Anstieg um 1,31 Prozent positiv heraus. Zuvor hatte der zinssensible Sektor eine für alle Sektorenindizes historische Rekord-Negativserie von zehn Minustagen in Folge verzeichnet. Ebenfalls gesucht waren nicht-zyklische Konsumwerte (+0,91%) und Immobilienwerte (+0,65%). Schwach präsentierten sich die Sektoren Rohstoffe (-0,41%), Technologie (-0,13%) und Kommunikationsdienstleister (-0,09%). Der Dollar blieb im Rallymodus und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich auf. Der Dollar-Index brach schwungvoll auf ein 12-Monats-Hoch aus. EUR/USD verletzte eine wichtige charttechnische Unterstützung und notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,75 Prozent schwächer auf einem 14-Monats-Tief bei 1,1596 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries legte um einen Basispunkt auf ein 3-Monats-Hoch bei 1,55 Prozent zu. Gold gab an der Comex um 0,67 Prozent auf 1.726 USD nach. Rohöl der US-Sorte WTI fiel nach Gewinnmitnahmen und einem stärker als erwarteten Anstieg der Lagerbestände um 0,82 Prozent auf 74,67 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach anfänglicher Schwäche zuletzt uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte praktisch unverändert bei 196,73 Punkten. Die japanische Industrieproduktion gab im August gegenüber dem Vormonat um 3,2 Prozent nach. Experten hatten im Schnitt einen Rückgang um lediglich 0,5 Prozent erwartet. Auch die Einzelhandelsumsätze (-4,1% gg Vm) kamen schwächer als erwartet herein. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China fiel im September von zuvor 50,1 auf 49,6 Punkte und damit erstmals seit Februar 2020 unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten. Die Konsensschätzung hatte auf 50,0 Punkte gelautet. Die chinesische Notenbank PBoC pumpte den zehnten Tag in Folge Liquidität in die Märkte. Der S&P Future notierte zuletzt 0,48 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.443) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite zunächst auf die deutschen Verbraucherpreise. Am Nachmittag könnten die US-Daten zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, dem BIP im zweiten Quartal und dem Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Impulse sorgen. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Hornbach Holding, Hornbach Baumarkt und Hennes & Mauritz. Beim Autozulieferer Hella findet die Hauptversammlung statt. Der Maschinenbauer SMT Scharf hatte bereits gestern Abend seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr angehoben. Die Aktie dürfte heute sehr fest in den Handel starten.

 

Produktideen

EUR/USD

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US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

335.000

14:30

US: BIP 2Q

+6,6% gg Vq

14:30

US: Einkaufsmanagerindex Chicago September

65,0