HelloFresh und Delivery Hero gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag nach einer freundlichen Eröffnung von seiner schwachen Seite. Belastet wurde die Stimmung von wieder deutlich steigenden Marktzinsen und geplanten neuen Sanktionen gegen Russland. Der DAX schloss 0,65 Prozent tiefer bei 14.424 Punkten. MDAX und TecDAX sahen derweil moderate Zugewinne von 0,03 und 0,17 Prozent. In den drei Indizes gab es 40 Gewinner und 56 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel (+2,01%), Telekommunikation (+1,27%) und Versorger (+1,25%). Stark unter Druck standen die Sektoren Technologie (-3,66%), Industrie (-2,87%) und Automobile (-1,90%). HelloFresh (+4,50%) und Delivery Hero (+4,11%) setzten ihre jüngste Erholungsrally fort und belegten damit die vordersten beiden Plätze im DAX. Ebenfalls stark präsentierte sich die Aktie der Deutschen Börse (+3,10%) mit einem Sprung auf ein 2-Jahres-Hoch. Schwächste Titel im Leitindex waren MTU (-5,22%), Daimler Truck Holding (-5,06%) und Airbus (-4,38%).

An der Wall Street lasteten falkenhafte Kommentare der beiden Notenbankerinnen Lael Brainard und Esther George auf der Kauflaune und ließen die Anleiherenditen in die Höhe schießen. Der Dow Jones Industrial gab um 0,80 Prozent auf 34.641 Punkte nach. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 2,24 Prozent abwärts auf 14.821 Zähler. 78 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 77 Prozent. 122 neuen 52-Wochen-Hochs standen 116 Tiefs gegenüber. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um zwölf Basispunkte nach oben auf ein 3-Jahres-Hoch bei 2,54 Prozent. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD sank um 0,60 Prozent auf 1,0905 USD. Gold verbilligte sich an der Comex um 0,34 Prozent auf 1.928 USD. Rohöl der US-Sorte WTI gab um 1,28 Prozent auf 101,96 USD nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Vor allem Technologiewerte standen unter Druck. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,36 Prozent tiefer bei 179,11 Punkten. Der Hang Seng Tech Index sackte um 3,34 Prozent ab. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den chinesischen Servicesektor wies mit einem drastischen Einbruch im März auf 42,0 von zuvor 50,2 Punkten auf eine Schrumpfung des Sektors hin. Der Indikator erreichte damit das niedrigste Niveau seit Februar 2020. Der S&P Future notierte zuletzt wenig verändert. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.377) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie und zu den Erzeugerpreisen in der Eurozone. Am Abend könnten sich Impulse aus dem Protokoll der letzten Fed-Sitzung ergeben.
 

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16:30

US: Rohöllagerbestandsdaten (Woche)

20:00

US: Fed, Protokoll der letzten FOMC-Sitzung