Deutsche Bank und Commerzbank unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich am Dienstag abwärts, konnte sich jedoch von den Tagestiefs deutlich erholen. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen gab im April von zuvor minus 39,3 auf minus 41,0 Punkte nach. Experten hatten im Schnitt jedoch einen noch stärkeren Rückgang auf minus 50,0 prognostiziert. Der DAX schloss 0,48 Prozent schwächer bei 14.125 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten Abschläge von 0,55 und 0,79 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 39 Gewinner und 59 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 81 Prozent. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel (+0,62%), Industrie (+0,29%) und Technologie (+0,27%). Einen dramatischen Einbruch verzeichnete der Sektorindex für Banken (-8,31%) aufgrund der Meldung, dass sich ein großer Investor von seinem 5,6-Prozent-Anteil an der Deutschen Bank (-9,36%) und seinem 5,8-Prozent-Anteil an der Commerzbank (-8,47%) getrennt hat. 

An der Wall Street stand eine Verbraucherpreisinflation auf dem höchsten Stand seit 1981 im Anlegerfokus. Da die Kernrate jedoch etwas niedriger als erwartet hereinkam, wirkten sich die Daten zunächst nicht belastend aus. Falkenhafte Kommentare von Seiten der Fed-Gouverneurin Lael Brainard rückten die Zinssorgen jedoch im weiteren Verlauf wieder in den Vordergrund. Der Dow Jones Industrial notierte zur Schlussglocke 0,26 Prozent tiefer bei 34.220 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,36 Prozent auf 13.940 Zähler. Beide Indizes markierten damit Mehrwochentiefs. Kursgewinner (1.662) und Verlierer (1.646) hielten sich an der NYSE indes die Waage. Das Abwärtsvolumen überwog mit 56 Prozent. Es gab 90 52-Wochen-Hochs und 276 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kam nach der jüngsten Rally um sieben Basispunkte auf 2,72 Prozent zurück. Gold verteuerte sich an der Comex um 1,24 Prozent auf 1.972 USD. Rohöl der US-Sorte WTI haussierte um 6,51 Prozent auf 100,43 USD. Die OPEC hatte zwar ihre Prognose für die globale Ölnachfrage im laufenden Jahr gesenkt, betonte jedoch zugleich, dass es unmöglich sein werde, mögliche Angebotsrückgänge seitens Russlands auszugleichen.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,00 Prozent fester bei 174,35 Punkten. Besonders kräftige Zugewinne zeigte der japanische Nikkei 225 (+1,94%), gestützt von einem schwachen Yen. Die neuseeländische Notenbank RBNZ hob ihren Leitzins mit Blick auf Inflationsrisiken um 50 Basispunkte auf 1,50 Prozent an und damit so deutlich wie zuletzt vor 22 Jahren. Chinesische Exportdaten für den März kamen mit einem Plus von 14,7 Prozent auf Jahressicht stärker als erwartet (Konsensschätzung: 12,8%) herein. Der S&P Future notierte zuletzt 0,76 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.124) ein kaum veränderter Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf Erzeugerpreisdaten aus den USA. Die Bank of Canada steht mit einer Zinsentscheidung im Fokus. Unternehmensseitig läuten die Großbank JPMorgan Chase sowie der Vermögensverwalter Blackrock mit ihren Quartalszahlen die US-Berichtssaison ein.
 

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