K+S erfreut mit Ausblick

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete zur Wochenmitte leichte Abgaben. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute senkten ihre Prognose für das deutsche Wachstum aufgrund der Ukraine-Krise deutlich. Sie erwarten nun für das laufende Jahr nur noch einen Anstieg des BIP um 2,7 Prozent (zuvor 4,8%). Der DAX schloss 0,34 Prozent tiefer bei 14.076 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte unverändert bei 30.406 Punkten. Für den TecDAX ging es derweil um 0,03 Prozent nach oben auf 3.192 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 42 Gewinner und 56 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog indes mit 59 Prozent. Stärkste Sektoren waren Telekommunikation, Technologie und Banken. Am schwächsten präsentierten sich Softwareaktien, Immobilienwerte und Konsumtitel. Brenntag belegte ohne Nachrichten mit einem Plus von 2,37 Prozent die DAX-Spitze. Ebenfalls gesucht waren Merck KGaA (+1,71%) und Deutsche Telekom (+1,43%). Das Schlusslicht im Leitindex bildete Hannover Rück mit einem Abschlag von 2,67 Prozent. K+S konnte im MDAX um 4,94 Prozent auf ein neues Mehrjahreshoch zulegen. Der Konzern hob wegen steigender Verkaufspreise bei Düngemitteln seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich an. Demnach rechnet man nun mit einer EBITDA-Spanne von 2,3 bis 2,6 Milliarden EUR. Dies sind 700 Millionen als zuvor in Aussicht gestellt.

An der Wall Street wirkten sich stärker als erwartet gestiegene Erzeugerpreise nicht belastend aus. Viele Analysten erwarten, dass der Höhepunkt des Inflationsdrucks nun erreicht sei. Auch enttäuschende Quartalszahlen der Großbank JPMorgan Chase konnten die Laune der Anleger nicht trüben. Der Dow Jones Industrial gewann zur Schlussglocke 1,01 Prozent auf 34.565 Punkte hinzu. Der technologielastige Nasdaq 100 zog um 1,99 Prozent auf 14.217 Zähler an. 70 Prozent der Werte an der NYSE endeten im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 84 Prozent. Es gab 110 neue 52-Wochen-Hochs und 241 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um zwei Basispunkte auf 2,70 Prozent nach. Gold notierte an der Comex 0,26 Prozent fester bei 1.981 USD und markierte ein 5-Wochen-Hoch. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich trotz gestiegener Lagerbestände um 3,72 Prozent auf ein Wochenhoch bei 104,34 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh gestützt von der Erwartung geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen seitens der chinesischen Notenbank PBoC überwiegend von der freundlichen Seite. Die Zentralbanken in Südkorea und Singapur zogen derweil die geldpolitischen Zügel an. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,65 Prozent fester bei 175,14 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,20 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.154) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick auf die EZB-Zinsentscheidung und die anschließende Pressekonferenz. Eine Änderung der Geldpolitik wird vom Markt für diese Sitzung noch nicht erwartet. Allerdings wird mit falkenhafteren Tönen seitens der Notenbankpräsidentin Christine Lagarde gerechnet. Aus den USA könnten sich am Nachmittag Impulse von den Einzelhandelsumsätzen, den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und dem Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan ergeben. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Unitedhealth, Wells Fargo, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Citigroup. Drägerwerk hatte gestern nach Börsenschluss gemeldet, dass man wohl mit Blick auf Schwierigkeiten bei den Lieferketten nur das untere Ende der Jahresprognose erreichen werde.
 

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