VW-Aktie nach Zahlen schwach

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich am Donnerstag mit Zugewinnen in das verlängerte Osterwochenende. Die EZB hatte wie allgemein erwartet ihre Geldpolitik unverändert gelassen. Sie bestätigte zudem einen allmählichen Übergang zu einer Normalisierung, ohne sich auf Details festzulegen. Der DAX schloss 0,62 Prozent fester bei 14.164 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Aufschläge von 0,87 und 0,27 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 76 Gewinner und 22 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 79 Prozent. MTU zog an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 2,76 Prozent an. Vonovia und Puma folgten mit Kurssprüngen von 2,28 respektive 2,00 Prozent. Volkswagen sackte nach der Präsentation vorläufiger Quartalszahlen um 1,47 Prozent ab. Der Autokonzern hatte in den ersten drei Monaten operativ und vor Sondereinflüssen 8,5 Milliarden EUR verdient, äußerte sich jedoch mit Blick auf die Ukraine-Krise vorsichtig zum weiteren Geschäftsverlauf. Noch schwächer tendierte im Leitindex lediglich die Aktie von Delivery Hero (-4,48%).

An der Wall Street wurde bereits gestern wieder gehandelt. Das Kursgeschehen gestaltete sich jedoch lustlos. Der Dow Jones Industrial notierte zur Schlussglocke 0,12 Prozent tiefer bei 34.412 Punkten Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 beendete den Handel 0,13 Prozent fester bei 13.911 Zählern. 60 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 57 Prozent. 157 neuen 52-Wochen-Hochs standen 321 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar blieb gesucht und markierte gemessen am Dollar-Index ein 2-Jahres-Hoch. EUR/USD gab um 0,28 Prozent auf 1,0780 USD nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kletterte um zwei Basispunkte auf ein 3-Jahres-Hoch bei 2,85 Prozent. Gold notierte an der Comex 0,58 Prozent fester bei 1.986 USD und verzeichnete damit ein 6-Wochen-Hoch. Rohöl der US-Sorte WTI stieg um 1,18 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch bei 108,21 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,24 Prozent tiefer bei 171,83 Punkten. Aufwärts tendierte der japanische Nikkei 225, gestützt von einem schwächeren Yen. Ebenfalls fest tendierten der australische ASX 200 und der koreanische Kospi. Deutlich abwärts ging es derweil an der Börse in Hongkong. Hier standen vor allem Technologiewerte unter Druck. Auch der chinesische CSI 300 orientierte sich südwärts. Die chinesische Notenbank PBoC hatte am Freitag nach Handelsschluss die Mindestreserveanforderung für die Banken gesenkt und kündigte gestern zahlreiche weitere Maßnahmen zur Unterstützung der zweitgrößten Volkswirtschaft in Bereichen, die von Covid-19 betroffen sind, an. Veröffentlichte Konjunkturdaten boten ein gemischtes Bild. Während das chinesische BIP im ersten Quartal mit einem Anstieg von 4,8 Prozent besser als erwartet (Konsensschätzung: 4,4%) hereinkam, verfehlten die Einzelhandelsumsätze im März mit einem Rückgang um 3,5 Prozent die Prognosen (Konsensschätzung: -1,6%). Die Weltbank senkte derweil ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr deutlich auf 3,2 Prozent (zuvor: 4,1%). Der S&P Future notierte zuletzt 0,27 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.070) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Johnson & Johnson, Travelers und Lockheed Martin. Nach US-Börsenschluss legen Netflix und IBM ihre Quartalsberichte vor.
 

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Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

12:25

US: Johnson & Johnson, Ergebnis 1Q

13:00

US: Travelers Cos, Ergebnis 1Q

13:30

US: Lockheed Martin, Ergebnis 1Q

14:30

US: Baubeginne/ -genehmigungen März

-1,4%/-1,1%

15:00

US: Weltbank/IWF, PK World Economic Outlook

18:00

FR: L'Oreal, Umsatz 1Q

22:00

US: Netflix, Ergebnis 1Q

22:08

US: IBM, Ergebnis 1Q