Deutsche Post übertrifft Erwartungen

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Der deutsche Aktienmarkt stand zum Wochenausklang unter dem Einfluss von Gewinnmitnahmen an charttechnisch relevanten Hürden. Ein deutlich stärker als erwartet hereingekommener US-Arbeitsmarktberichtschürte Zinssorgen, da die Notenbank Fed damit an ihrem Zinserhöhungskurs festhalten dürfte. Der DAX schloss 0,65 Prozent tiefer bei 13.574 Punkten. Auf Wochensicht reduzierte sich das Plus damit auf 0,67 Prozent. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 1,38 beziehungsweise 1,68 Prozent. In den drei Indizes gab es 35 Gewinner und 63 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte dennoch mit 59 Prozent. Stärkste Sektoren waren Transport (+3,59%), Banken (+1,65%) und Versorger (+1,32%). Am schwächsten tendierten Technologiewerte (-3,40%), Pharma & HealthCare (-3,02%) und Einzelhandelswerte (-2,59%). Deutsche Post haussierte an der DAX-Spitze um 4,56 Prozent. Der Logistikkonzern hatte von einem starken Umsatz- und Gewinnwachstum im zweiten Quartal berichtet. Allianz verlor derweil nach der Präsentation ihres Zahlenwerkes 1,57 Prozent. Die Bayer-Aktie setzte ihren Abverkauf nach den schwachen Zahlen des Vortages fort und büßte als Schlusslicht im Leitindex 6,98 Prozent ein. Rheinmetall brach im MDAX nach der Bilanzvorlage um 11,79 Prozent ein.

An der Wall Street kletterte der Dow Jones Industrial um 0,23 Prozent auf 32.803 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel derweil um 0,78 Prozent auf 13.208 Zähler. An der NYSE gab es 1.528 Gewinner und 1.689 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 62 Prozent. Es gab 27 neue 52-Wochen-Hochs und 46 Tiefs. Der US-Dollar wertete nach den Arbeitsmarktdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich auf. EUR/USD fiel um 0,65 Prozent auf 1,0178 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um satte 15 Basispunkte nach oben auf 2,83 Prozent. Gold verbilligte sich in dieser Gemengelage an der Comex um 0,87 Prozent auf 1.791 USD. WTI-Öl notierte 0,53 Prozent fester bei 89,01 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,29 Prozent tiefer bei 160,28 Punkten. China meldete für den Juli einen Rekord beim Handelsbilanzüberschuss in Höhe von 101,3 Mrd. USD. Die Exporte stiegen um 18,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Importe kamen mit einem Plus von 2,3 Prozent etwas hinter den Erwartungen (4,0%) herein. Der S&P Future notierte zuletzt 0,08 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.632) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den sentix-Konjunkturindex für den August. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Porsche Automobil Holding, Siemens Energy und BioNTech.
 

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