RWE haussiert nach Prognoseanhebung

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Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag von der schwachen Seite. Die Anleger hielten sich angesichts wieder gestiegener Sorgen vor einer militärischen Eskalation der Ukraine-Krise mit Käufen zurück. Der DAX schloss 0,67 Prozent tiefer bei 15.268 Punkten. MDAX und TecDAX verzeichneten Abschläge von 0,43 respektive 1,08 Prozent. In den drei Indizes gab es 30 Gewinner und 68 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. Einzige Sektoren im Plus waren Versorger (+2,67%) und Automobile (+0,44%). Am schwächsten tendierten Technologiewerte (-2,42%) und Transportwerte (-1,70%). RWE haussierte an der DAX-Spitze um 4,66 Prozent und markierte ein Mehrjahreshoch. Der Versorger hatte seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich erhöht. Continental (+3,29%) profitierte von der Spekulation auf eine mögliche Aufspaltung des Konzerns, die durch einen Medienbericht und einer Analysteneinschätzung neue Nahrung erhielt. Delivery Hero (+3,16%) setzte seine technische Erholungsrally fort. Die rote Laterne im Leitindex hielt nachrichtenlos Infineon mit einem Minus von 2,61 Prozent. Siemens und Fresenius SE verloren jeweils 2,13 Prozent.

An der Wall Street sackte der Dow Jones Industrial um 1,78 Prozent auf 34.312 Punkte ab. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 büßte 2,96 Prozent auf 14.172 Zähler ein. 71 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen überwog mit 77 Prozent. 21 neuen 52-Wochen-Hochs standen 156 Tiefs gegenüber. Lediglich die Sektoren nicht-zyklischer Konsum (+0,77%) und Versorger (+0,06%) konnten zulegen. Am kräftigsten abwärts ging es mit den Sektoren Technologie (-2,99%) und zyklischer Konsum (-2,68%). Gold verteuerte sich als sicherer Hafen an der Comex um 1,56 Prozent auf 1.901 USD und brach damit auf ein Mehrmonatshoch aus. Rohöl der US-Sorte WTI gab hingegen um 2,11 Prozent auf 91,68 USD nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel um sechs Basispunkte auf 1,97 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte konnten sich heute früh nach zunächst deutlicheren Abgaben erholen. Stützend wirkte die Meldung, dass sich Russland und die USA in der kommenden Woche zu diplomatischen Gesprächen über die Ukraine-Krise treffen werden. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,42 Prozent schwächer bei 189,53 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,58 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.286) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Index des Verbrauchervertrauens in der Eurozone sowie auf die US-Daten zum Verkauf bestehender Häuser. Unternehmensseitig steht die Allianz mit ihren Jahreszahlen im Anlegerfokus. Diese fielen operativ deutlich besser als erwartet aus. Für das laufende Jahr stellt der Konzern ein weiteres Gewinnwachstum in Aussicht. Nach Veröffentlichung der Eckdaten gestern Abend konnte das Papier des Versicherungsriesen nachbörslich moderat zulegen.

 

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