Siemens Energy haussiert

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Der deutsche Aktienmarkt reagierte am Donnerstag mit einem kräftigen Kurseinbruch auf die militärische Eskalation der Ukraine-Krise. Der DAX schloss 3,96 Prozent tiefer bei 14.052 Punkten und verzeichnete den niedrigsten Stand seit zwölf Monaten. MDAX und TecDAX endeten mit Abschlägen von 3,84 und 1,45 Prozent. In den drei Indizes gab es 15 Kursgewinner und 84 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 91 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-New sprang um 4,61 Punkte auf ein 15-Monats-Hoch bei 36,78 Zählern. Alle Sektorenindizes verbuchten kräftige Verluste. Mit Abstand am deutlichsten litten die Bankwerte (-12,01%) unter den Geschehnissen. Im DAX entzog sich die Aktie von Siemens Energy mit einem Kurssprung um 7,39 Prozent dem Negativtrend. Hier beflügelte die Spekulation darauf, dass das Unternehmen die Windkrafttochter Siemens Gamesa komplett übernehmen könnte. Daneben profitierte der Sektor für Erneuerbare Energien von der Erwartung, dass die Ukraine-Krise und die aktuelle Abhängigkeit vom russischen Erdgas den Anlass für eine stärkere staatliche Förderung bieten könnte. HelloFresh und RWE kletterten dahinter um 1,23 respektive 0,45 Prozent. Deutsche Bank hielt mit einem Minus von 12,54 Prozent die rote Laterne im Leitindex.

An der Wall Street setzten die Indizes nach der Bekanntgabe der Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Biden zu einer kräftigen Erholungsrally an, die aus einem anfänglichen deutlichen Minus ein Plus werden ließ. Der Dow Jones Industrial notierte zur Schlussglocke 0,28 Prozent fester bei 33.224 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es sogar um 3,44 Prozent nach oben auf 13.975 Zähler. 55 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 52 Prozent. Es gab 22 neue 52-Wochen-Hochs und 792 Tiefs. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich gegen Ende des New Yorker Handels um 0,77 Prozent auf 92,81 USD. In der Spitze war der Kurs aufgrund der Ukraine-Krise auf 100,54 USD haussiert. Gold notierte an der Comex 0,83 Prozent höher bei 1.926 USD und kam damit ebenfalls stark vom Tageshoch (1.977 USD) zurück. Der US-Dollar war als sicherer Hafen gesucht. EUR/USD sackte um 0,97 Prozent auf 1,1191 USD ab. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um drei Basispunkte auf 1,96 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,98 Prozent fester bei 181,48 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,47 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.248) ein Handelsstart deutlich im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die BIP-Daten aus Deutschland, die Verbraucherstimmung in der Eurozone sowie die US-Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter, zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen und zur Verbraucherstimmung. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von BASF, Swiss Re und Holcim.
 

Produktideen

Siemens Energy

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Typ

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Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

06:30

CH: Holcim, Jahresergebnis

07:00

DE: BASF, Jahresergebnis

07:00

CH: Swiss Re, Jahresergebnis

08:00

DE: BIP 4Q

-0,7% gg Vq

08:00

DE: Importpreise Januar

+23,5% gg Vj

08:30

ES: Amadeus IT Group, Jahresergebnis

08:45

FR: BIP 4Q

10:00

EU: EZB, Geldmenge M3 Januar

+6,7% gg Vj

11:00

EU: Index Wirtschaftsstimmung Februar

113,0

14:30

US: Auftragseingang langl. Wg Januar

+0,8% gg Vm

14:30

US: Pers. Ausgaben/Einkommen Januar

+1,6%/-0,3%

16:00

US: Verbraucherstimmung Univ. Mich. Februar

61,7