Daimler haussiert

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Am deutschen Aktienmarkt überwogen auch am zweiten Handelstag des Jahres die positiven Vorzeichen. Die Marktbreite zeigte sich dabei jedoch schwächer als zuletzt. Der DAX schloss 0,82 Prozent fester bei 16.153 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte 0,11 Prozent höher bei 35.526 Punkten. Für den TecDAX ging es derweil um 2,42 Prozent abwärts auf 3.832 Zähler. In den drei Indizes gab es 53 Gewinner und 46 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 68 Prozent. Stark gesucht waren erneut der Automobilsektor (+3,70%) sowie Banken (+3,14%) und Versicherungen (+2,29%), die von steigenden Marktzinsen profitierten. Deutlich abwärts tendierten Technologiewerte (-2,11%), belastet von den Vorgaben der Wall Street. Daimler haussierte an der DAX-Spitze um 4,96 Prozent. Hier beflügelte die jüngste Vorstellung eines reichweitenstarken Elektroautos. BASF gewann 4,36 Prozent hinzu, nachdem der Konzern überraschend ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu 3 Milliarden EUR ankündigte. Porsche und Volkswagen zogen dahinter um 3,72 respektive 3,42 Prozent an. Neben Technologiewerten zeigten vor allem „Stay-at-Home-Aktien“ Schwäche. Zalando, Qiagen, Sartorius, Delivery Hero und HelloFresh verloren am unteren Ende des DAX-Tableaus zwischen 4,19 und 8,94 Prozent.

An der Wall Street verbesserte sich der Dow Jones Industrial ungeachtet eines enttäuschend schwachen ISM-Index für den Industriesektor um 0,59 Prozent auf ein Rekordhoch bei 36.800 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte hingegen belastet von abnehmenden Coronasorgen und ansteigenden Marktzinsen 1,35 Prozent auf 16.280 Zähler ein. An der NYSE gab es 1.740 Kursgewinner und 1.641 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Es gab 132 neue 52-Wochen-Hochs und 49 Tiefs. Stärkste Sektoren waren Energie (+3,46%) und Finanzwerte (+2,63%). Am deutlichsten abwärts tendierten die Sektoren HealthCare (-1,32%) und Technologie (-1,06%). Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kletterte um weitere drei Basispunkte auf ein 2-Monats-Hoch bei 1,66 Prozent. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 1,20 Prozent auf 76,99 USD. Die Allianz OPEC+ hatte wie allgemein erwartet ihre Produktionsausweitung um 400.000 Barrel pro Tag ab Februar bestätigt. Sie geht von einem nur geringen Einfluss der Omikron-Variante des Coronavirus auf die globale Ölnachfrage aus.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Vor allem Technologiewerte standen unter Druck. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,43 Prozent tiefer bei 193,56 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,20 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (16.146) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Servicesektor-Einkaufsmanagerindex für die Eurozone, den ADP-Arbeitsmarktbericht in den USA sowie das Protokoll der letzten Fed-Sitzung. Autowerte könnten Impulse von den deutschen Pkw-Neuzulassungszahlen erhalten.
 

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US: Markit-PMI Dienste Dezember

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16:30

US: Rohöllagerbestandsdaten (Woche)

20:00

US: Fed, Protokoll der letzten FOMC-Sitzung

N/A

DE: Pkw-Neuzulassungen Dezember