Zinsentwicklung weiter im Fokus

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Der deutsche Aktienmarkt stand am Donnerstag unter Druck. Belastet wurde die Anlegerstimmung von der Sorge vor weiter anziehenden Zinsen vor allem in den USA, aber auch hierzulande. Neue Nahrung erhielt diese Befürchtung mit höher als erwarteten Verbraucherpreisen in Deutschland (+5,3% gegenüber dem Vorjahr im Dezember) und Erzeugerpreisen in der Eurozone (+23,7% gegenüber dem Vorjahr im November). Dass sich der Auftragseingang in Deutschland im November besser als erwartet entwickelte, lieferte keine Unterstützung. Der DAX schloss 1,35 Prozent tiefer bei 16.052 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Abschläge von 1,30 und 2,06 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 14 Gewinner und 86 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Einzige Sektoren im Plus waren Banken (+2,16%) und Versicherungen (+0,83%), die beide als Profiteure steigender Marktzinsen gelten. Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 2,53 Prozent. Allianz legte dahinter um 1,50 Prozent zu. Delivery Hero verlor nachrichtenlos 5,46 Prozent auf ein 2-jahres-Tief und hielt damit die rote Laterne im Leitindex.

An der Wall Street ging es für den Dow Jones Industrial den zweiten Tag in Folge abwärts um 0,47 Prozent auf 36.236 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 notierte 0,04 Prozent schwächer bei 15.765 Zählern. 54 Prozent der Werte an der NYSE konnten dennoch Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 56 Prozent. 64 neuen 52-Wochen-Hochs standen 184 Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie (+2,23%) und Finanzen (+1,47%). Rohstoffwerte (-1,26%) und HealthCare (-1,16%) standen derweil am deutlichsten unter Druck. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries legte um weitere zwei Basispunkte auf ein 9-Monats-Hoch bei 1,73 Prozent zu. Die Edelmetallpreise litten unter der Entwicklung an den Anleihemärkten. Gold verbilligte sich an der Comex um 1,97 Prozent auf 1.789 USD. Silber und Platin büßten 4,23 beziehungsweise 4,11 Prozent ein. 

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,33 Prozent fester bei 191,71 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 0,10 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (16.037) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Fokus klar auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten um 14.30 Uhr als potenziellen Marktbeweger. Experten erwarten im Schnitt einen Stellenaufbau im Dezember außerhalb der Landwirtschaft um 422.000 (November: +210.000). Daneben sind die Daten zur deutschenIndustrieproduktion und zu den Exporten sowie zu den Verbraucherpreisen in der Eurozone relevant.

 

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