Wacker Chemie nachbörslich gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt bot am Donnerstag ein uneinheitliches Bild. Während der DAX mit einem Aufschlag von 0,13 Prozent bei 16.032 Punkten aus dem Handel ging, verbuchten MDAX und TecDAX Abschläge von 0,26 beziehungsweise 1,73 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 54 Gewinner und 45 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog indes mit 67 Prozent. Stark gesucht waren die Sektoren Technologie (+2,08%), Automobile (+1,96%) und Versorger (+1,72%). Schwach tendierten vor allem Pharma & HealthCare (-2,00%) und Software (-1,49%). Daimler zog an der DAX-Spitze um 2,74 Prozent an. Continental und Zalando kletterten dahinter um 2,73 beziehungsweise 2,47 Prozent. Am anderen Indexende verlor Sartorius nachrichtenlos 5,84 Prozent.

An der Wall Street büßte der Dow Jones Industrial 0,49 Prozent auf 36.114 Punkte ein. Der technologielastige Nasdaq 100 geriet wieder stärker unter Druck und gab um 2,58 Prozent auf 15.496 Zähler nach. An der NYSE gab es 1.585 Kursgewinner und 1.782 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 56 Prozent. Es gab 137 neue 52-Wochen-Hochs und 103 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um vier Basispunkte auf 1,70 Prozent nach. Der US-Dollar wertete gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD stieg gegen Ende des New Yorker Handels um 0,11 Prozent auf 1,1453 USD. Auffällige Stärke zeigten die klassischen sicheren Häfen Yen und Franken, während die zyklischen Devisen Kanada-Dollar und Austral-Dollar unter Druck standen. Die Rohstoffpreise tendierten überwiegend abwärts. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich um 1,22 Prozent auf 81,63 USD. Gold handelte an der Comex mit einem Abschlag von 0,28 Prozent bei 1.822 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend schwächer. Die Bank of Korea hob wie allgemein erwartet ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent und damit auf das Niveau vor dem Beginn der Pandemie an. Die Daten zur chinesischen Handelsbilanz im Dezember zeigten auf Dollar-Basis einen Anstieg der Exporte um 20,9 Prozent auf Jahressicht (Konsensschätzung: +20,0%). Die Importe zogen um 19,5 Prozent an (Konsensschätzung: +26,3%). Der S&P Future notierte zuletzt 0,16 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.901) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die US-Daten zum Einzelhandelsumsatz, der Industrieproduktion und der Verbraucherstimmung. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von JPMorgan, Wells Fargo, Citigroup und Blackrock. Wacker Chemie und DWS standen gestern im nachbörslichen Handel mit erfreulich ausgefallenen Zahlen und Kursaufschlägen von rund 4 respektive 3 Prozent im Fokus. SAP veröffentlichte in der Nacht vorläufige Kennziffern und kündigte ein Aktienkaufprogramm im Umfang von bis zu 1 Milliarde EUR an.

 

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Wacker Chemie

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US: Lagerbestände November

+1,2% gg Vm

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US: Verbraucherstimmung Uni Mich. Januar

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US: Blackrock, Ergebnis 4Q