Siemens Energy enttäuscht nachbörslich

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Donnerstag bei dünner Nachrichtenlage die positiven Vorzeichen. Die deutschen Erzeugerpreise im Dezember wirkten sich nicht belastend aus. Dabei übertrafen sie die Erwartungen massiv. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie um 24,2 Prozent. Dies ist die höchste Rate seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Experten hatten im Schnitt einen Anstieg von 18,9 Prozent prognostiziert. Der DAX schloss 0,65 Prozent fester bei 15.912 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Zugewinne von 0,60 und 1,79 Prozent. In den drei Indizes gab es 64 Gewinner und 35 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. Stärkste Sektoren waren Pharma & HealthCare, Einzelhandel und Versorger. Einzige Sektoren-Verlierer waren Automobile, Technologie und Banken. Sartorius belegte mit einem Plus von 5,44 Prozent die DAX-Spitze, gefolgt von HelloFresh und Siemens Healthineers mit Aufschlägen von 4,79 und 4,04 Prozent. Covestro hielt die rote Laterne mit einem Minus von 1,85 Prozent. Daimler und Continental verzeichneten Abschläge von 1,75 und 1,72 Prozent.

An der Wall Street kam im späten Handel massiver Verkaufsdruck auf, der die vorausgegangene Erholung beendete. Der Dow Jones Industrial schloss 0,89 Prozent tiefer bei 34.715 Punkten und unterschritt damit seine 200-Tage-Linie. Dasselbe technische Signal lieferte der technologielastige Nasdaq 100 mit einem Minus von 1,34 Prozent auf 14.846 Punkte. Der Nebenwerteindex Russel 2000 löste eine seit einem Jahr andauernde Handelspanne nach unten auf. 71 Prozent aller Werte an der NYSE gaben nach. Das Abwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. 32 neue 52-Wochen-Hochs standen 264 Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Versorger endeten im negativen Terrain. Am schwächsten tendierten zyklische Konsumwerte, Rohstoffwerte und Technologieaktien.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh belastet von den Vorgaben der Wall Street auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,38 Prozent tiefer bei 190,98 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,46 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.676) ein Handelsstart deutlich im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Index des Verbrauchervertrauens in der Eurozone sowie auf den Index der Frühindikatoren in den USA. Siemens Energy dürfte heute mit deutlichen Abschlägen in den Handel starten. Das Unternehmen hatte gestern nach Börsenschluss schwache Quartalszahlen vorgelegt und seine Prognose für das Geschäftsjahr 2022 gesenkt. Zalando gab am Abend ein Aktienrückkaufprogramm bekannt. Gestern nach US-Börsenschluss lieferte Netflix (nachbörslich: -20,28%) einen schwachen Ausblick auf die Zahl neuer Abonnenten, was die Aktie im nachbörslichen Handel dramatisch abstürzen ließ und für den heutigen Handel einen Verlust an rund 45 Milliarden USD Marktkapitalisierung befürchten lässt.
 

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