Deutsche Börse stemmt sich gegen den Ausverkauf

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Der deutsche Aktienmarkt geriet zum Wochenausklang deutlich unter Abgabedruck. Als Belastungsfaktoren fungierten die anhaltend hohe Inflation sowie die Sorge vor der hieraus folgenden Straffung der Geldpolitik. Daneben galt es, negative Unternehmensmeldungen zu verdauen. Der DAX schloss in dieser Gemengelage 1,94 Prozent schwächer auf einem 4-Wochen-Tief bei 15.604 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 2,03 respektive 2,41 Prozent ein. In den drei genannten Indizes gab es sechs Gewinner und 93 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 94 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-New sprang um 3,60 auf 23,46 Punkte nach oben auf ein Mehrwochenhoch. Alle Sektorenindizes mussten Verluste hinnehmen. Am schwächsten tendierten die Sektoren Technologie (-3,19%), Einzelhandel (-3,09%) und Transport (-2,90%). Deutsche Börse stemmte sich an der DAX-Spitze ohne Nachrichten gegen den Abwärtstrend mit einem Plus von 0,87 Prozent. Der Börsenbetreiber gilt als Profiteur größerer Volatilität an den Aktienmärkten. Beiersdorf (+0,04%) notierte als einziger weiterer Wert im Leitindex im positiven Terrain. Siemens Energy brach am Indexende um 16,63 Prozent ein. Das Unternehmen hatte seine Prognose senken müssen, da die Tochter Siemens Gamesa mit Blick auf Lieferkettenprobleme und steigende Kosten eine Gewinnwarnung ausgegeben hatte. 

An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial belastet von der im Vorfeld der in dieser Woche anstehenden US-Notenbanksitzung gestiegenen Nervosität 1,30 Prozent auf 34.265 Punkte und bestätigte damit den am Vortag erfolgten Bruch der vielbeachteten 200-Tage-Linie. Der technologielastige Nasdaq 100 zeigte dasselbe technische Signal und rutschte um 2,75 Prozent auf 14.438 Zähler ab. 78 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 87 Prozent. Es gab acht neue 52-Wochen-Hochs und 526 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um acht Basispunkte auf 1,75 Prozent ab. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich um 0,48 Prozent auf 85,14 USD. Gold verlor an der Comex 0,59 Prozent auf 1.832 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,62 Prozent tiefer bei 190,70 Punkten. Besonders unter Druck standen Technologiewerte. Gegen den Trend konnte der chinesische CSI 300 (+0,09%) leicht zulegen. Der S&P Future notierte zuletzt mit 0,70 Prozent im Plus. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.484) ein Handelsstart deutlich im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Markit-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und die USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Philips und IBM (nach US-Börsenschluss).

 

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US: Einkaufsmanagerindex Dienste Januar

15:45

US: Einkaufsmanagerindex Industrie Januar

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22:08

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