Versorger unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Donnerstag deutliche Kursverluste. Der DAX schloss den zweiten Tag in Folge 1,69 Prozent tiefer bei 12.784 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 2,11 beziehungsweise 0,76 Prozent. In den drei Indizes gab es 19 Gewinner und 79 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte klar mit 95 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-NEW sprang um 2,09 Punkte auf 29,79 Zähler. Alle Sektorenindizes mussten Abschläge hinnehmen. Am schwächsten tendierten Versorger (-4,98%) nach der Kassierung der Gewinnziele durch Uniper. Ebenfalls überdurchschnittlich unter Druck standen Automobilwerte (-3,74%) und Banken (-3,45%). RWE sackte als Schlusslicht im DAX um 5,27 Prozent ab. Volkswagen und E.ON zeigten Verluste von 5,24 respektive 4,30 Prozent. Nachrichtenlos zog die Aktie von Sartorius an der DAX-Spitze um 2,43 Prozent an. Siemens Healthineers (+2,39%), Hannover Rück (+1,06%) und Zalando (+1,01%) waren ebenfalls gesucht.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,82 Prozent tiefer bei 30.775 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es 1,33 Prozent abwärts auf 11.504 Zähler. 58 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen betrug 77 Prozent. Deutliche Aufschläge zeigten die Anleihekurse aufgrund der gestiegenen Risikoaversion. Die Rendite zehnjähriger Treasuries sackte im Gegenzug um zwölf Basispunkte auf ein 3-Wochen-Tief bei 2,98 Prozent ab. Die Rohstoffpreise standen mit Nachfragesorgen weiter unter Druck. Der Rohstoffindex S&P GSCI fiel um 3,67 Prozent und verzeichnete ein 2-Monats-Tief. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich um 3,43 Prozent auf 106,01 USD. Gold notierte an der Comex 0,48 Prozent tiefer bei 1.809 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,73 Prozent tiefer bei 156,86 Punkten. Besonders kräftige Abgaben waren beim taiwanesischen Taiex (-2,31%) zu beobachten. Hier belastete das Schwergewicht TSMC. Der Tankan-Konjunkturbericht der Bank of Japan wies für das abgelaufene Quartal einen Rückgang im Stimmungsindex für große Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe auf 9 Punkte nach zuvor 14 aus. Der Caixin-PMI für die chinesische Industrie zeigte für den Juni einen Anstieg auf ein 13-Monats-Hoch von 51,7 Punkten nach zuvor 48,1 Zählern. Die Börse in Hongkong blieb feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt 0,98 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.660) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone, Großbritannien und den USA. Impulse könnten daneben vor allem von den Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone ausgehen.
 

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