Fielmann senkt Ziele

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Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenauftakt anfängliche Kursgewinne nicht über den Handelstag retten. Impulse von der Wall Street blieben am Berichtstag aufgrund eines US-Feiertages aus. Belastend wirkten weiter haussierende Gaspreise. Das erste deutsche Handelsbilanzdefizit seit 1991 im Mai in Höhe von 1,0 Milliarden EUR wirkte sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Die Exporte waren überraschend für Volkswirte gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken (Konsensschätzung: +0,9%). Derweil sank der sentix-Konjunkturindex im Juli auf den niedrigsten Stand seit Mai 2020. Der Subindex für die Erwartungen markierte sogar ein Allzeittief. Der DAX schloss 0,31 Prozent tiefer bei 12.773 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 1,28 und 0,45 Prozent. Stärkste Sektoren waren Versicherungen (+0,84%), Chemiewerte (+0,31%) und Konsumwerte (+0,28%). Am schwächsten tendierten Einzelhandelswerte (-4,39%), Technologietitel (-2,52%) und Immobilienwerte (-1,81%). Hannover Rück belegte mit einem Plus von 1,89 Prozent nachrichtenlos die DAX-Spitze. Dahinter folgten Qiagen (+1,83%), Symrise (+1,56%), BASF (+1,49%) und Deutsche Börse (+1,42%). Vonovia hielt mit einem Abschlag von 4,95 Prozent die rote Laterne. Zalando (-3,79%), Mercedes-Benz (-2,82%), Infineon (-2,71%) und MTU (-2,03%) präsentierten sich ebenfalls überdurchschnittlich schwach. Abseits des Leitindex brach Fielmann bei hohen Umsätzen um 12,06 Prozent auf ein 8-Jahres-Tief bei 40,98 EUR ein. Die Optikerkette hatte ihre Jahresziele für Umsatz und Gewinn reduziert.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,22 Prozent fester bei 157,59 Punkten. Stützend wirkten Meldungen, wonach die US-Regierung die baldige Aufhebung einiger in der Trump-Ära implementierter Strafzölle auf chinesische Güter beabsichtigt, um die Inflation zu senken. Daneben lieferte der Caixin-PMI für den chinesischen Servicesektor mit einem stärker als erwarteten Sprung im Juni auf 54,5 von zuvor 41,1 Punkten einen konjunkturellen Lichtblick. Die australische Notenbank RBA hob wie erwartet ihren Leitzins erneut um 50 Basispunkte an. Der S&P Future notierte zuletzt 0,45 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.870) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick auf die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und die Daten zum Auftragseingang in der US-Industrie. Unternehmensseitig steht die angeschlagene Uniper weiter im Fokus mit möglichen Staatshilfen. Kreisemeldungen zufolge könnte die Regierung für den Gasimporteur einen Schutzschirm im Umfang von rund 9 Milliarden EUR aufspannen.
 

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