BASF überrascht mit Zahlen

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Der deutsche Aktienmarkt stand zum Wochenstart deutlich unter Druck. Verhagelt wurde die Anlegerstimmung von der Sorge vor einer Gas-Krise sowie möglichen neuen Corona-Einschränkungen in China. Der DAX schloss vor diesem Hintergrund 1,40 Prozent tiefer bei 12.832 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 2,30 beziehungsweise 0,88 Prozent. In den drei Indizes gab es 14 Gewinner und 86 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 87 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance schafften lediglich Versorger (+0,56%) den Sprung in den grünen Bereich. Am schwächsten tendierten Banken (-3,82%) und Automobilwerte (-3,40%). Sartorius (+3,22%) thronte nachrichtenlos an der DAX-Spitze. RWE (+1,87%) profitierte davon, dass die in Großbritannien tätigen Stromversorger von der diskutierten Sondersteuer auf Übergewinne verschont bleiben. Airbus (+0,65%) reagierte positiv auf veröffentlichte Auslieferungszahlen. Die deutlichsten Abschläge im Leitindex zeigten Daimler Truck (-4,98%), Covestro (-4,31%) und Mercedes-Benz (-4,10%).

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial mit einem Minus von 0,52 Prozent bei 31.174 Punkten aus dem Handel. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sackte um 2,19 Prozent auf 11.860 Zähler ab. 66 Prozent der Werte an der NYSE mussten Abschläge hinnehmen. Das Abwärtsvolumen betrug 83 Prozent. Es gab fünf neue 52-Wochen-Hochs und 132 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel um zehn Basispunkte auf 2,99 Prozent. Der US-Dollar war stark gesucht. Für den Dollar-Index ging es um 1,18 Prozent auf ein 20-Jahres-Hoch nach oben. EUR/USD brach gegen Ende des New Yorker Handels um 1,38 Prozent auf ein 20-Jahres-Tief bei 1,0040 USD ein. Rohöl der US-Sorte WTI notierte mit einem Minus von 0,98 Prozent bei 103,76 USD. Gold handelte an der Comex 0,74 Prozent tiefer bei 1.729 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,34 Prozent tiefer bei 154,59 Punkten. Besonders deutliche Verluste zeigten der taiwanesische TAIEX (-2,72%) und der japanische Nikkei 225 (-1,81%). Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,57 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.746) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Experten erwarten im Schnitt, dass der Stimmungsindex im Juli von zuvor minus 28,0 Punkte auf minus 41,0 Punkte gefallen ist. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von PepsiCo, Telekom Austria und FlatexDEGIRO. Bereits gestern Abend nach Xetra-Schluss veröffentlichte BASF überraschend Eckdaten zum zweiten Quartal, die sowohl umsatzseitig als auch beim Gewinn signifikant über dem Analystenkonsens lagen. Der Chemieriese profitierte dabei von höheren Verkaufspreisen, positiven Wechselkurseffekten sowie einem deutlich höheren Beteiligungsergebnis der Tochter Wintershall Dea. Im nachbörslichen Handel war die BASF-Aktie gesucht. Impulse für die Ölpreise könnten sich vom Ölmarkt-Monatsbericht der OPEC ergeben.

 

Produktideen

BASF

Faktor-Optionsschein

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Typ

Long

Short

WKN

SB0CF5

SD2YDU

Laufzeit

open end

open end

Faktor

4

4

Preis*

2,49 EUR

11,85 EUR

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Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

10:00

DE: Cropenergies, Online-HV

11:00

DE: ZEW-Index Juli

-41,0

12:00

US: Pepsico, Ergebnis 2Q

19:00

AT: Telekom Austria, Ergebnis 2Q

N/A

DE: FlatexDEGIRO, Ergebnis 1H

N/A

AT: Ölmarkt-Monatsbericht