Gerresheimer nach Zahlen gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich zur Wochenmitte nach einem stärker als erwarteten Anstieg der Verbraucherpreisinflation in den USA hochgradig nervös. Von den dabei verzeichneten Tagestiefs konnte er sich jedoch deutlich erholen. Der DAX schloss bei ansonsten sehr dünner Nachrichtenlage 1,16 Prozent schwächer bei 12.756 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 0,98 beziehungsweise 0,95 Prozent ein. In den drei Indizes gab es 20 Gewinner und 77 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 91 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance konnten sich lediglich Konsumwerte (+0,41%) und Finanzdienstleister (+0,02%) dem Negativtrend entziehen. Am deutlichsten abwärts tendierten die Sektoren Automobile (-2,88%), Einzelhandel (-2,72%) und Software (-1,79%). Stärkste Werte im DAX waren Beiersdorf (+0,69%) und Henkel (+0,62%). Auf der Negativseite fielen Mercedes-Benz (-4,59%), Zalando (-3,95%), Fresenius SE (-2,84%) und BMW (-2,63%) auf. Gerresheimer haussierte im MDAX um 3,10 Prozent. Der Konzern konnte mit seinen vorgelegten Quartalszahlen punkten und bestätigte seine Prognosen. 

An der Wall Street gab der Dow Jones Industrial um 0,67 Prozent auf 30.773 Punkte nach. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 0,14 Prozent nach unten auf 11.729 Zähler. An der NYSE gab es 1.392 Gewinner und 1.788 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. Drei neuen 52-Wochen-Hochs standen 211 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar tendierte gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen schwächer. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,28 Prozent höher bei 1,0061 USD und damit deutlich erholt vom zwischenzeitlich markierten 20-Jahres-Tief (0,9998 USD). Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um fünf Basispunkte auf 2,91 Prozent nach. Unmittelbar nach den Verbraucherpreisdaten war sie bis auf 3,06 Prozent angezogen. Trotz eines überraschenden Anstiegs der US-Lagerbestände verteuerte sich WTI-Öl um 0,67 Prozent auf 96,48 USD. Gold legte an der Comex um 0,48 Prozent auf 1.733 USD zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,13 Prozent schwächer bei 155,21 Punkten. Gesucht waren vor allem Technologiewerte. Der taiwanesische Chipriese TSMC (+0,96%) legte besser als erwartete Quartalszahlen vor. Der S&P Future notierte zuletzt 0,13 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.758) ein kaum veränderter Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von JPMorgan und Morgan Stanley.
 

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