Zalando stemmt sich gegen den Trend

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt stand am Donnerstag deutlich unter Druck. Als Belastungsfaktoren fungierten gestiegene Inflations- und Rezessionssorgen sowie ein schwacher Start der US-Berichtssaison. Daneben zeigten sich Marktteilnehmer aufgrund einer drohenden Regierungskrise in Italien nervös, was sich in einer Spread-Ausweitung bei den Anleihen bemerkbar machte. Der DAX verlor 1,86 Prozent auf 12.520 Punkte. MDAX und TecDAX sahen Abschläge von 1,95 und 1,70 Prozent. In den drei Indizes gab es elf Gewinner und 89 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 93 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-NEW sprang um 1,87 Punkte auf ein 9-Wochen-Hoch bei 33,56 Zählern. Alle Sektorenindizes endeten im negativen Terrain. Am deutlichsten abwärts tendierten Versicherungen (-3,23%), Konsumwerte (-2,54%) und Finanzdienstleister (-2,50%). Zalando kletterte an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um 0,75 Prozent und stemmte sich damit als einziger Wert im Leitindex gegen den Negativtrend. Am unteren Ende des Indextableaus rangierten adidas (-4,04%), Continental (-3,77%) und Allianz (-3,43%).

An der Wall Street konnte sich der Dow Jones Industrial deutlich von seinem zwischenzeitlich notierten Mehrwochentief erholen und schloss noch 0,46 Prozent schwächer bei 30.630 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann derweil 0,34 Prozent auf 11.768 Zähler hinzu. 70 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 84 Prozent. Es gab drei neue 52-Wochen-Hochs und 379 Tiefs. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD gab gegen Ende des New Yorker Handels um 0,39 Prozent auf 1,0014 USD nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg um fünf Basispunkte auf 2,96 Prozent. Gold verbilligte sich an der Comex um 1,61 Prozent auf ein 11-Monats-Tief bei 1.708 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,31 Prozent tiefer bei 153,98 Punkten. Veröffentlichte Konjunkturdaten aus China boten ein gemischtes Bild. Die BIP-Daten enttäuschten massiv. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im zweiten Quartal nur noch um 0,4 Prozent (Konsensschätzung: +1,2% nach +4,8% im Vorquartal). Es ist der schwächste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie. Im Vergleich zum Vorquartal ergab sich sogar eine Schrumpfung um 2,6 Prozent. Die Industrieproduktion stieg im Juni um 3,9 Prozent (Konsensschätzung: 4,0%), die Einzelhandelsumsätze zogen um 3,1 Prozent (Konsensschätzung: +0,3%) an. Der S&P Future notierte zuletzt 0,11 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.606) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite insbesondere auf den Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan angesichts der darin ebenfalls veröffentlichten Inflationserwartungen. Daneben könnten sich Impulse von den US-Daten zu den Einzelhandelsumsätzen, der Industrieproduktion und dem Empire State Manufacturing Index ergeben. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Unitedhealth, Blackrock, Wells Fargo und Citigroup. Die Software AG steht mit Blick auf die gestern Abend erfolgte Senkung der Prognose für die Sparte Digital Business im Fokus.
 

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