Sartorius und SAP nach Zahlen im Fokus

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Der deutsche Aktienmarkt bot am Donnerstag ein uneinheitliches Bild. Bestimmende Themen waren die Wiederaufnahme der Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 sowie die mit 50 Basispunkten deutlicher als erwartete erste Anhebung der Leitzinsenseitens der EZB seit dem Jahr 2011. Der DAX schloss 0,27 Prozent tiefer bei 13.247 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte gab um 0,15 Prozent nach. Für den TecDAX ging es hingegen um 1,89 Prozent nach oben. In den drei Indizes gab es 52 Gewinner und 48 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 60 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-NEW sank um 1,67 Punkte auf ein 3-Wochen-Tief bei 27,98 Zählern. Mit Blick auf die Sektoren-Performance hatten Technologiewerte (+2,20%) die Nase vorn, gefolgt von Pharma & HealthCare (+1,08%) und Konsumwerten (+0,98%). Deutliche Schwäche zeigten Versorger (-3,11%), Einzelhandelswerte (-2,93%) und Softwaretitel (-2,19%). Sartorius haussierte an der DAX-Spitze um 7,78 Prozent. Der Medizintechnik-Ausrüster hatte seine Quartalszahlen präsentiert. Merck (+5,92%) profitierte von einer positiven Analysteneinschätzung. SAP sackte nach negativ aufgenommenen Geschäftszahlen um 2,84 Prozent ab.

An der Wall Street ließen sich die Anleger nicht von negativ ausgefallenen Konjunkturdaten beeindrucken. Der Dow Jones Industrial schloss 0,51 Prozent höher bei 32.037 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 zog gar um 1,45 Prozent auf 12.619 Zähler an. 59 Prozent der Werte an der NYSE endeten im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. Es gab zwölf Gewinner und 42 Verlierer. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD stieg um 0,48 Prozent auf 1,0225 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um 13 Basispunkte auf 2,91 Prozent ab. Gold notierte an der Comex 1,04 Prozent fester bei 1.718 USD. Im Tagestief bei 1.678 USD hatte das Edelmetall einen langfristig bedeutsamen technischen Supportbereich erfolgreich getestet. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich um 3,43 Prozent auf 96,45 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein uneinheitliches Bild. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,16 Prozent fester bei 159,11 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,37 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.180) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone, Großbritannien und den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von American Express, Verizon und Twitter. Bereits gestern nach Börsenschluss enttäuschte Ceconomy mit einer Senkung der Umsatz- und Gewinnprognose und erfreute Nagarro mit einer Anhebung der Umsatzprognose. Snap Inc. (nachbörslich: -26,79%) schockte nach der Schlussglocke mit einer schwachen Umsatzentwicklung und einer deutlichen Ausweitung des Quartalsverlusts.

 

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