Dollar gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt litt am Dienstag unter deutlichen Gewinnmitnahmen. Für schlechte Stimmung unter den Anlegern sorgte eine höher als erwartete Inflationsrate in der Eurozone. Sie zog im Mai auf ein Rekordhoch bei 8,1 Prozent an. Die Konsensschätzung der Experten hatte auf einen Stand von 7,6 Prozent nach zuvor 7,4 Prozent gelautet. Der DAX schloss 1,29 Prozent tiefer bei 14.388 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 0,91 beziehungsweise 1,62 Prozent ein. In den drei genannten Indizes gab es 19 Gewinner und 78 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Die einzigen Gewinner-Sektoren waren Konsum (+0,25%) und Telekommunikation (+0,15%). Die kräftigsten Abgaben waren bei Einzelhandelswerten (-3,00%), Softwaretiteln (-2,37%) und Industriewerten (-2,25%) zu beobachten. An der Spitze des DAX stieg die Aktie der Porsche Holding um 2,56 Prozent. Henkel und RWE rückten dahinter um 0,98 respektive 0,96 Prozent vor. Als Schlusslicht sackte Delivery Hero um 4,54 Prozent ab. Dem Essenslieferanten droht ein Abstieg aus der ersten Börsenliga. HelloFresh notierte 3,94 Prozent schwächer. Lanxess haussierte im MDAX um 11,18 Prozent. Hier beflügelte die Meldung, dass der Spezialchemie-Konzern zusammen mit der Beteiligungsgesellschaft Advent ein Gemeinschaftsunternehmen gründen will. In diesem Zusammenhang würde für Lanxess ein Aktienrückkaufprogramm sowie eine deutliche Reduktion der Schuldenlast möglich.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss 0,67 Prozent tiefer bei 32.990 Punkten und beendete damit eine sechs Tage andauernde Gewinnserie. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,31 Prozent nach unten auf 12.642 Zähler. 62 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen betrug 69 Prozent. Es gab 105 neue 52-Wochen-Hochs und 33 Tiefs. Der US-Dollar profitierte von einer gesunkenen Risikofreude und steigenden Anleiherenditen. Der Dollar-Index stieg um 0,34 Prozent auf 101,76 Punkte und konnte sich damit von der zuvor erreichten Unterstützung der steigenden 50-Tage-Linie abstoßen. EUR/USD sank um 0,41 Prozent auf 1,0735 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um elf Basispunkte nach oben auf 2,85 Prozent. Auch hier bildete die 50-Tage-Linie den Ausgangspunkt für die Gegenbewegung auf den jüngsten Rücksetzer. Gold litt unter dieser Entwicklung beim Greenback und den Zinsen und gab an der Comex um 0,80 Prozent auf 1.842 USD nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der chinesische Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg im Mai von zuvor 46,0 auf 48,1 Punkte und verblieb damit trotz der Abschwächung der Abwärtsdynamik den dritten Monat in Folge im kontraktiven Bereich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,09 Prozent tiefer bei 169,35 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,17 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.457) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und die USA. Unternehmensseitig veröffentlicht Hewlett Packard Enterprise nach der Schlussglocke an der Wall Street seine Quartalszahlen.

 

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