Wacker Chemie erfreut nachbörslich

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt stand zum Wochenstart belastet von Zinssorgen unter Druck und knüpfte damit nahtlos an den in der vergangenen Woche gesehenen Kursrutsch an. Der DAX schloss 2,43 Prozent tiefer bei 13.427 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten Verluste von 3,57 und 3,91 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es lediglich vier Gewinner und 94 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 96 Prozent. Alle Sektorenindizes mussten Abschläge hinnehmen. Am stärksten fielen diese bei Technologiewerten (-6,63%), Einzelhandelswerten (-6,20%) und Immobilienaktien (-4,23%) aus. Der Volatilitätsindex VDAX-NEW sprang um 3,67 Punkte auf ein 5-Wochen-Hoch bei 30,17 Zählern. Brenntag stellte mit einem Plus von 3,18 Prozent den größten DAX-Gewinner. Der Konzern erfreute mit der Anhebung der EBITDA-Prognose für das laufende Jahr. Größte DAX-Verlierer waren Delivery Hero (-12,47%), Sartorius (-7,46%), Infineon (-6,81%) und HelloFresh (-5,78%).

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial mit einem Abschlag von 2,79 Prozent auf einem neuen Jahrestief bei 30.517 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 4,60 Prozent auf 11.288 Zähler ein. 92 Prozent der Werte an der NYSE mussten Verluste hinnehmen. Das Abwärtsvolumen betrug satte 98 Prozent. Einem neuen 52-Wochen-Hoch standen 801 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD fiel gegen Ende des New Yorker Handels um 1,01 Prozent auf 1,0407 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um 28 Basispunkte auf ein Mehrjahreshoch bei 3,43 Prozent. Es kam in einigen Laufzeitenbändern zu einer Inversion der Zinsstrukturkurve. Gold sackte an der Comex um 2,89 Prozent auf 1.821 USD ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer, konnten sich jedoch von den Tagestiefs absetzen. Der MSCI Asia Pacific Index handelte zuletzt 1,39 Prozent tiefer bei 159,21 Punkten. Besonders deutlich fielen die Verluste nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende in Australien aus. Der ASX 200 sackte um 4,21 Prozent ab. Der S&P Future notierte zuletzt 1,12 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.594) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Fokus von der Makroseite auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen sowie auf die Erzeugerpreisdaten aus den USA. Unternehmensseitig dürfte die Aktie von Wacker Chemie von einer am Montagabend veröffentlichten Mitteilung profitieren. Demnach geht der Konzern für das laufende Quartal von einem operativen Ergebnis oberhalb der Markterwartungen aus.
 

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