Morphosys schließt Lizenzvereinbarung ab

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Der deutsche Aktienmarkt setzte am Dienstag seine Talfahrt bei allerdings abnehmender Geschwindigkeit fort. Der DAX schloss 0,91 Prozent tiefer bei 13.304 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Abschläge von 1,45 respektive 1,95 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 26 Gewinner und 73 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 63 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance stemmten sich Immobilienaktien (+1,31%), Transportwerte (+0,16%) und Versicherungen (+0,14%) gegen den negativen Trend. Am stärksten unter Druck blieb der Einzelhandelssektor (-5,25%), gefolgt von Konsumwerten (-2,51%) und Medientiteln (-2,50%). Vonovia setzte sich mit einem Plus von 2,46 Prozent an die DAX-Spitze. Ebenfalls gesucht waren Deutsche Börse (+1,17%) und Deutsche Post (+1,01%). Am unteren Ende des DAX-Tableaus büßten HelloFresh, Zalando und Sartorius zwischen 4,86 und 7,60 Prozent ein.

An der Wall Street verbuchte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke ein Minus von 0,50 Prozent bei 30.365 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 konnte derweil um 0,21 Prozent auf 11.312 Punkte zulegen. 60 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Es gab vier neue 52-Wochen-Hochs und 850 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries zog um sechs Basispunkte auf ein Mehrjahreshoch bei 3,49 Prozent an. Der US-Dollar wertete gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen auf und erreichte gemessen am Dollar-Index den höchsten Stand seit Dezember 2002. Noch fester tendierte lediglich der Euro. EUR/USD stieg bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,07 Prozent auf 1,0413 USD. Gold verbilligte sich an der Comex um 1,10 Prozent auf 1.812 USD. Rohöl der US-Sorte WTI gab um 1,81 Prozent auf 118,74 USD nach.

Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein uneinheitliches Bild. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,15 Prozent tiefer bei 159,65 Punkten. Im Fokus standen besser als erwartete Konjunkturdaten aus China. Die Industrieproduktion stieg im Mai um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Experten hatten im Schnitt nach dem Minus von 2,9 Prozent im Vormonat einen Rückgang um 1,0 Prozent prognostiziert. Auch die Daten zum Einzelhandelsumsatz, zur Arbeitslosenquote und zu den Fixed-Asset-Investments übertrafen die Konsensschätzungen. Der chinesische CSI 300 zog um 2,23 Prozent an. Der Hang Seng TECH Index haussierte um 2,45 Prozent. Für den japanischen Nikkei 225 ging es derweil um 0,80 Prozent abwärts. Der S&P Future notierte zuletzt 0,43 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.461) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Fokus klar auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank um 20.00 Uhr. Die Markterwartung hat sich innerhalb der letzten Tage aufgrund der jüngsten überraschend hohen Inflationsdaten von einer Leitzinsanhebung um 50 Basispunkte auf 75 Basispunkte verschoben. Von der Makroseite sind daneben auch die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone sowie zum Einzelhandelsumsatz in den USA von größerer Relevanz. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Hennes & Mauritz. Morphosys berichtete bereits gestern Abend vom Abschluss einer Lizenzvereinbarung für das Nierenmedikament Felzartamab und die Krebstherapie MOR210. Das Biotechunternehmen erhält demnach eine Vorauszahlung von 15 Millionen USD und mögliche Meilensteinzahlungen in Höhe von bis zu 1 Milliarde USD. Im nachbörslichen Handel konnte die Morphosys-Aktie in einer ersten Reaktion deutlich zulegen.
 

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