Dollar im Rallymodus

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Der deutsche Aktienmarkt stand zur Wochenmitte deutlich unter Druck. Eine im Juni überraschend gefallene Inflationsrate lieferte keinen Rückenwind. Experten machten Sonderfaktoren wie das 9-Euro-Ticket und den Tankrabatt dafür verantwortlich, dass die heimische Teuerungsrate bei den Verbraucherpreisen von zuvor 8,7 Prozent auf 8,2 Prozent gesunken ist. Der DAX schloss 1,73 Prozent tiefer bei 13.003 Punkten. MDAX und TecDAX sackten um 2,72 respektive 1,45 Prozent ab. In den drei Indizes gab es neun Gewinner und 91 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug satte 96 Prozent. Alle Sektorenindizes mussten Abschläge hinnehmen. Am schwächsten tendierten Medienwerte (-3,28%), Banken (-2,95%) und Automobilwerte (-2,83%). Den Spitzenplatz im DAX belegte die Aktie der Deutschen Börse (+1,04%) nach ihrem Investorentag. Dahinter folgten Beiersdorf (+0,72%), Fresenius SE (+0,55%) und FMC (+0,55%). Schwächste Werte im Leitindex waren Volkswagen (-4,52%), Bayer (-4,33%), Covestro (-4,07%) und BASF (-3,36%).

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,27 Prozent fester bei 31.029 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte um 0,18 Prozent vor auf 11.658 Zähler. 61 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Es gab neun 52-Wochen-Hochs und 199 Tiefs. Der US-Dollar profitierte von falkenhaften Aussagen des Fed-Chefs Jerome Powell auf dem Notenbanker-Symposium im portugiesischen Sintra. Powell bekräftigte die Entschlossenheit der Fed, die Inflation auf den Zielwert zu senken. Der Dollar-Index stieg gegen Ende des New Yorker Handels um 0,59 Prozent auf 105,09 Punkte. Seit Jahresbeginn hat er bereits rund 10 Prozent zugelegt. EUR/USD büßte am Berichtstag 1,17 Prozent auf 1,0442 USD ein und brach damit den kurzfristigen Erholungstrend vom Monatstief (1,0359 USD). Tags zuvor war das Währungspaar am Widerstand der fallenden 50-Tage-Linie gescheitert. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um zehn Basispunkte auf 3,10 Prozent ab. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich trotz stärker als erwartet gesunkener Lagerbestände um 2,04 Prozent auf 109,48 USD. Gold handelte an der Comex nahezu unverändert bei 1.820 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,38 Prozent tiefer bei 159,04 Punkten. Gegen den Trend rückte der chinesische CSI 300 um 1,84 Prozent vor. Hier stützten erfreuliche Konjunkturdaten aus China. Die offiziellen Einkaufsmanagerindizes für die Industrie (50,2 nach 49,6) und den Servicesektor (54,7 nach 47,8) kletterten im Juni über die Schwelle von 50 Punkten, oberhalb derer wirtschaftliche Expansion angezeigt wird. Der S&P Future notierte zuletzt 0,36 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.885) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf zahlreiche Daten aus den USA. Im Fokus stehen die persönlichen Ausgaben und Einkommen, der PCE-Deflator, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der Chicagoer Einkaufsmanagerindex. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Walgreens Boots Alliance. Die Uniper-Aktie dürfte heute einen sehr schwachen Handelsstart sehen. Das Unternehmen kassierte gestern Abend seine Prognose für das Gesamtjahr und lotet nun staatliche Stabilisierungsmaßnahmen aus.
 

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