Ölpreise gehen durch die Decke

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt setzte zum Wochenausklang seinen Abverkauf beschleunigt fort. Die sich zuspitzende Lage im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine trieb die Anleger aus allen Risikoanlageklassen in sichere Häfen wie Anleihen, Gold und Franken. Der DAX brach um 4,41 Prozent auf ein 15-Monats-Tief bei 13.095 Punkten ein. Auf Wochensicht summierte sich das Minus auf 10,11 Prozent. MDAX und TecDAX sahen am Berichtstag Abgaben von 4,86 beziehungsweise 3,48 Prozent. In den drei Indizes gab es vier Gewinner und 95 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 96 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-NEW sprang um 6,10 auf 44,29 Punkte und endete damit auf dem höchsten Schlussstand seit April 2020. Alle Sektorenindizes verzeichneten Abschläge. Am schwächsten tendierten Banken (-9,19%), Einzelhandelswerte (-6,96%) und Technologiewerte (-6,57%). RWE stellte mit einem Plus von 4,81 Prozent den einzigen DAX-Gewinner. Deutsche Bank hielt mit einem Minus von 9,44 Prozent die rote Laterne. Zalando, Porsche und Puma verloren zwischen 8,30 und 8,96 Prozent.

An der Wall Street büßte der Dow Jones Industrial nach deutlich besser als erwarteten Arbeitsmarktdaten 0,53 Prozent auf 33.615 Punkte ein. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 1,41 Prozent auf 13.838 Zähler. 66 Prozent der Werte an der NYSE notierten zur Schlussglocke im Minus. 137 neuen 52-Wochen-Hochs standen 275 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar, der Yen und der Franken waren als sichere Häfen gesucht. EUR/USD gab gegen Ende des New Yorker Handels um 1,28 Prozent auf 1,0925 USD nach. Anleihekurse haussierten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um zwölf Basispunkte auf 1,74 Prozent ab. WTI-Öl verteuerte sich um 7,44 Prozent auf 115,68 USD, den höchsten Stand seit 2008. Auf Wochensicht belief sich das Plus auf 26,30 Prozent. Gold legte an der Comex um 1,59 Prozent auf 1.967 USD zu. In Euro markierte das Edelmetall ein Allzeithoch. Kupfer stieg um 3,26 Prozent auf ein Rekordhoch bei 4,94 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der schwachen Seite. Die Daten zur chinesischen Handelsbilanz blieben hinter den Konsensschätzungen zurück. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 2,69 Prozent tiefer bei 173,75 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 1,25 Prozent. WTI-Öl stieg um weitere rund 7 Prozent auf 123,81 USD. Die US-Regierung erwägt einen Importstopp für russisches Öl, was die Angebotssorgen weiter befeuerte. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.738) ein Handelsstart deutlich im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die heimischen Daten zum Auftragseingang im Januar. Experten erwarten im Schnitt einen Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Bauer.
 

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WTI-Öl Future 04/2022

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