Gold im Rallymodus

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Der deutsche Aktienmarkt bot am Dienstag nach einem sehr schwankungsfreudigen Handel ein gemischtes Bild. Der DAX schloss mit einem Minus von lediglich 3 Punkten nahezu unverändert bei 12.832 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 0,61 beziehungsweise 2,53 Prozent ein. In den drei genannten Indizes gab es 42 Gewinner und 58 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog jedoch mit 56 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-NEW kletterte um 0,24 auf 43,50 Punkte, blieb damit jedoch deutlich unterhalb des am Vortag intraday markierten 2-Jahres-Hochs (48,62). Stärkste Sektoren waren Versicherungen (+3,34%), Banken (+2,62%) und Konsum (+2,01%). Die größten Abschläge auf Sektorenebene waren bei Pharma & HealthCare (-1,96%), Medien (-1,87%) und Immobilien (-1,63%) zu beobachten. Siemens Energy haussierte an der DAX-Spitze um 5,95 Prozent. Munich Re und adidas folgten mit Aufschlägen von 5,28 und 4,55 Prozent. Das Schlusslicht im Leitindex bildete ohne Nachrichten Symrise mit einem Minus von 7,27 Prozent. Sartorius und Qiagen verloren 5,94 respektive 4,84 Prozent. Am deutschen Anleihemarkt standen die Kurse deutlich unter Druck. Die Renditen sprangen entsprechend nach oben. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen machte einen Satz um 14 Basispunkte nach oben auf 0,13 Prozent. Hintergrund war ein Bloomberg-Bericht, wonach die EU zur Finanzierung großer Investitionen in den Bereichen Energie und Rüstung eine große Bond-Emission plane.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,56 Prozent schwächer bei 32.633 Punkten, nachdem er über weite Strecken des Handels deutlich im Plus gelegen hatte. Der technologielastige Nasdaq 100 endete mit einem Abschlag von 0,39 Prozent bei 13.268 Zählern. An der NYSE gab es 1.703 Gewinner und 1.607 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 63 Prozent. 108 neuen 52-Wochen-Hochs standen 500 Tiefs gegenüber. Gesucht waren die Sektoren Energie (+1,57%) und zyklischer Konsum (+0,21%). Am stärksten unter Druck standen nicht-zyklische Konsumwerte (-2,70%) und HealthCare (-2,04%). Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um acht Basispunkte nach oben auf 1,86 Prozent. Gold verteuerte sich an der Comex um 3,20 Prozent auf 2.060 USD und attackiert damit das Rekordhoch aus dem Jahr 2020. Auch Silber, Platin und Palladium haussierten. Rohöl der US-Sorte WTI setzte seine Rally mit einem Plus von 4,31 Prozent auf 124,55 USD fort. Hier stützte die Ankündigung eines Importstopps von Öl aus Russland.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh bei sehr volatilem Handel uneinheitlich. Kräftige Abschläge zeigten die Märkte in China und Hongkong. Deutlich aufwärts tendierten die Märkte in Australien und Singapur. Die Börsen in Südkorea blieben aufgrund der dort stattfindenden Präsidentschaftswahlen geschlossen. Veröffentlichte Verbraucherpreisdaten und Erzeugerpreisdaten aus China kamen im Rahmen der Erwartungen herein. Der S&P Future notierte zuletzt 0,56 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.197) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute stehen keine relevanten Makrodaten auf der Agenda. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von der Deutschen Post, adidas, Brenntag, Continental, Klöckner & Co und Deutsche Pfandbriefbank.
 

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Gold Future 04/2022

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