Banken im Rallymodus

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Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenstart klar die positiven Vorzeichen. Ein überraschend gestiegener ifo-Geschäftsklimaindex setzte indes keine Akzente für das Kursgeschehen. Deutschlands wichtigster Frühindikator für die heimische Konjunktur stieg im Mai von zuvor 91,9 auf 93,0 Punkte. Experten hatten im Schnitt einen Rückgang auf 91,2 Zähler prognostiziert. Der DAX kletterte um 1,38 Prozent auf 14.175 Punkte. MDAX und TecDAX konnten um 0,87 beziehungsweise 0,63 Prozent zulegen. In den drei Indizes gab es 79 Gewinner und 20 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog klar mit 90 Prozent. Bis auf den Einzelhandelssektor (-0,10%) zeigten alle Sektorenindizes Aufschläge. Am mit Abstand deutlichsten nach oben tendierten Banken (+6,29%). Sie profitierten von positiven Analystenkommentaren sowie von optimistischen Aussagen des US-Platzhirschs JPMorgan zum erwarteten eigenen Zinsüberschuss angesichts steigender Leitzinsen. Ebenfalls stark gesucht waren Chemiewerte (+1,98%), Versicherungen (+1,59%) und Transportwerte (+1,57%). Deutsche Bank haussierte um 7,01 Prozent und belegte damit die DAX-Spitze. Linde und Covestro folgten mit einem Plus von 2,42 respektive 2,38 Prozent.

An der Wall Street gewann der Dow Jones Industrial 1,98 Prozent hinzu auf 31.880 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,68 Prozent aufwärts auf 12.034 Zähler. 66 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 72 Prozent. 36 neuen 52-Wochen-Hochs standen 143 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar tendierte gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen schwächer. EUR/USD sprang um 1,20 Prozent nach oben auf 1,0689 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries zog um acht Basispunkte auf 2,86 Prozent an. Gold verteuerte sich an der Comex um 0,53 Prozent auf 1.852 USD. Rohöl der US-Sorte WTI notierte 0,37 Prozent fester bei 110,69 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,59 Prozent tiefer bei 164,03 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 1,18 Prozent. Besonders deutlich unter Druck steht der Nasdaq 100 Future (-1,88%). Hier belasten negative nachbörsliche Aussagen von Snap Inc. (nachbörslich: -30,97%) zum Ausblick. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.033) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Mai-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, Großbritannien und die USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von TAG Immobilien, About You Holding und CTS Eventim. Daneben könnten Siemens Energy und Heidelbergcement Impulse von ihren Kapitalmarkttagen erhalten.

 

Produktideen

Deutsche Bank

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Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

06:55

DE: TAG Immobilien, Ergebnis 1Q

07:05

DE: About You Holding, Jahresergebnis

07:30

DE: CTS Eventim, Ergebnis 1Q

09:00

DE: Siemens Energy, Kapitalmarkttag

09:30

DE: Einkaufsmanagerindex Dienste Mai

57,2

09:30

DE: Einkaufsmanagerindex Industrie Mai

53,7

10:00

EU: Einkaufsmanagerindex Dienste Mai

10:00

EU: Einkaufsmanagerindex Industrie Mai

54,6

10:00

DE: Fraport, Online-HV

10:00

DE: Hugo Boss, Online-HV

10:00

DE: Baywa, Online-HV

10:00

DE: Knorr-Bremse, Online-HV

10:30

GB: Einkaufsmanagerindex Dienste Mai

57,0

10:30

GB: Einkaufsmanagerindex Industrie Mai

55,0

11:00

DE: Koenig & Bauer, Online-HV

12:00

DE: Leoni, Online-HV

14:00

DE: Heidelbergcement, Capital Markets Day

15:45

US: Einkaufsmanagerindex Dienste Mai

55,4

15:45

US: Einkaufsmanagerindex Industrie Mai

58,0

16:00

US: Neubauverkäufe April

-1,7% gg Vm