Deutsche Börse gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt litt gestern unter schwachen Vorgaben von der Wall Street. Besser als erwartete Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone wirkten sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Der DAX verabschiedete sich 1,80 Prozent tiefer bei 13.920 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX sahen Abschläge von 1,90 beziehungsweise 1,06 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es elf Gewinner und 88 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance stemmten sich lediglich Telekommunikationswerte (+0,61%) und Banken (+0,37%) gegen den Negativtrend. Die deutlichsten Verluste waren bei den Sektoren Einzelhandel (-6,32%), Versorger (-3,71%) und Technologie (-3,35%) zu beobachten. Für die Aktie der Deutschen Börse ging es an der DAX-Spitze um 1,94 Prozent nach oben. Das Unternehmen gilt als Profiteur volatiler Märkte. Die einzigen beiden weiteren Gewinner im Leitindex waren Deutsche Bank (+0,66%) und Deutsche Telekom (+0,60%). Am deutlichsten abwärts tendierten die gemessen am prozentualen Abstand zur 200-Tage-Linie schwächsten Titel Zalando (-9,21%), HelloFresh (-9,13%) und Delivery Hero (-4,68%).

An der Wall Street kletterte der Dow Jones Industrial um 0,15 Prozent auf 31.929 Punkte und konnte damit anfänglich kräftige Verluste wett machen. Der technologielastige Nasdaq 100 wies zur Schlussglocke hingegen noch ein Minus von 2,20 Prozent auf und endete bei 11.770 Zählern. Hier belasteten negative Aussagen des Social-Media-Konzerns Snap Inc. An der NYSE gab es 1.463 Gewinner und 1.839 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. 23 neuen 52-Wochen-Hochs standen 282 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar stand nach enttäuschenden Konjunkturdaten unter Druck und büßte vor allem gegenüber den anderen beiden klassischen Fluchtwährungen Yen und Franken deutlich ein. EUR/USD zog nach falkenhaften Kommentaren der EZB-Präsidentin Lagarde um 0,45 Prozent auf ein 4-Wochen-Hoch bei 1,0738 USD an. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um zehn Basispunkte auf ein 4-Wochen-Tief bei 2,76 Prozent ab. Gold stieg an der Comex um 0,93 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 1.865 USD und profitierte damit von der Entwicklung beim Greenback und bei den Renditen.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,40 Prozent fester bei 163,94 Punkten. Die Notenbank in Neuseeland RBNZ hob ihren Leitzins zur Inflationsbekämpfung ein weiteres Mal um 50 Basispunkte an und signalisierte weitere aggressive Anhebungen in der Zukunft. Der S&P Future notierte zuletzt 0,58 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.031) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zum deutschen BIP und zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA. Am Abend könnten sich Impulse aus der Veröffentlichung des Protokolls der letzten Fed-Sitzung ergeben. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Aroundtown und Nvidia (nach US-Börsenschluss). Die Nordex-Aktie dürfte heute unter einer gestern Abend erfolgten Umsatz- und Gewinnwarnung leiden.
 

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LU: Aroundtown, Ergebnis 1Q

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DE: GfK-Konsumklimaindikator Juni

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EU: ACEA, Nfz-Neuzulassungen April

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GB: Marks & Spencer, Jahresergebnis

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10:00

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DE: Evonik Industries, Online-HV

10:00

DE: W&W, Online-HV

10:00

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10:00

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11:00

DE: Leifheit, Online-HV

11:00

DE: Grenke, Online-HV

14:30

US: Auftragseingang langl. Wg April

16:30

US: Rohöllagerbestände (Woche)

20:00

US: Fed, Protokoll der letzten FOMC-Sitzung

22:20

US: Nvidia, Ergebnis 1Q

N/A

DE: Einhell Germany, Ergebnis 1Q