Chiphersteller enttäuschen

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Am deutschen Aktienmarkt bot sich am Donnerstag ein uneinheitliches Bild. Belastet wurde die Stimmung von schwächer als erwarteten Daten zum deutschen Auftragseingang im August. Der DAX schloss 0,37 Prozent tiefer bei 12.471 Punkten. MDAX und TecDAX konnten derweil Zugewinne von 0,17 beziehungsweise 0,22 Prozent verbuchen. In den drei genannten Indizes gab es 43 Gewinner und 55 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 69 Prozent. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel (+2,56%) und Automobilwerte (+1,64%). Am schwächsten tendierten Versorger (-2,56%) und Telekommunikationswerte (-1,75%). Im DAX wiesen Zalando (+3,20%), Porsche Holding (+2,58%) und Sartorius (+2,20%) die deutlichsten Aufschläge auf. E.ON bildete mit einem Minus von 2,90 Prozent das Schlusslicht. Munich Re (-2,60%), RWE (-2,59%) und Hannover Rück (-2,04%) büßten ebenfalls jeweils mehr als 2 Prozent ein.

An der Wall Street gab der Dow Jones Industrial um 1,15 Prozent auf 29.927 Punkte nach. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,27 Prozent nach unten auf 11.541 Zähler. 66 Prozent der Werte an der NYSE mussten Verluste hinnehmen. Das Abwärtsvolumen lag bei 72 Prozent. Es gab 28 neue 52-Wochen-Hochs und 163 Tiefs. Der US-Dollar war stark gesucht. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,87 Prozent tiefer bei 0,9797 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um sieben Basispunkte auf 3,83 Prozent nach oben. WTI-Öl verteuerte sich um 1,38 Prozent auf 88,97 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,11 Prozent tiefer bei 143,05 Punkten. Gegen den Trend konnten der koreanische Kospi und der STI in Singapur Zugewinne verbuchen. Die Börsen in China blieben feiertagsbedingt geschlossen. Unternehmensseitig berichtete der Chiphersteller Samsung Electronics erstmals seit Ende 2019 einen Gewinnrückgang. Im dritten Quartal sackte der Gewinn um 32 Prozent auf 7,7 Milliarden USD ab. Auch die Umsätze kamen schwächer als erwartet herein. Der S&P Future notierte zuletzt 0,11 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.437) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Fokus von der Makroseite klar auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den September. Daneben sind die August-Daten zur deutschen Industrieproduktion und zum Einzelhandelsumsatz von Interesse. Die Aktie von AMD (nachbörslich: -4,51%) orientierte sich im gestrigen nachbörslichen US-Handel abwärts, nachdem der Chiphersteller eine Umsatzwarnung für das dritte Quartal veröffentlichte. Aufgrund signifikant niedriger PC-Verkäufe werden die Erlöse nun bei rund 5,6 Milliarden USD erwartet. Zuvor hatte das Unternehmen eine Bandbreite von 6,5-6,9 Milliarden USD in Aussicht gestellt.
 

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