Zalando-Aktie unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt musste am Donnerstag kräftige Kursverluste hinnehmen. Der DAX schloss 1,60 Prozent tiefer bei 12.630 Punkten. MDAX und TecDAX sackten um 3,19 beziehungsweise 2,14 Prozent ab. In den drei Indizes gab es sieben Gewinner und 93 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 90 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance verzeichneten lediglich Versorger (+0,39%) ein positives Vorzeichen. Die deutlichsten Abschläge waren bei Einzelhandelswerten (-3,68%), Medienwerten (-3,55%) und Industrieaktien (-2,57%) zu beobachten. Munich Re (+0,84%) belegte die DAX-Spitze vor RWE (+0,79%) und Hannover Rück (+0,37%). Zalando (-4,59%) litt am Indexende unter der Meldung, dass der chinesische Internetriese Alibaba dem Online-Einzelhändler mit dem europäischen Markteintritt über die Tochter Lazada Group Konkurrenz machen könnte. Sehr schwach tendierten im DAX daneben MTU (-3,33%), Airbus (-3,08%), Puma (-2,95%) und Bayer (-2,70%).

An der Wall Street konnten die Indizes anfängliche Schwäche abschütteln und ausgehend von neuen Mehrwochentiefs ins Plus drehen. Der Dow Jones Industrial endete 0,46 Prozent fester bei 31.656 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,02 Prozent nach oben auf 12.275 Zähler. 68 Prozent der Werte an der NYSE schlossen jedoch im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug ebenfalls 68 Prozent. Es gab 14 neue 52-Wochen-Hochs und 252 Tiefs. Der US-Dollar setzte seine Hausse nach soliden Konjunkturdaten fort und markierte gemessen am Dollar-Index ein neues 20-Jahres-Hoch. Gegenüber dem Yen verzeichnete er ein 24-Jahres-Hoch. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 1,07 Prozent tiefer bei 0,9944 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um elf Basispunkte auf ein 3-Monats-Hoch bei 3,26 Prozent. Gold verbilligte sich an der Comex angesichts dieser Entwicklung um 1,15 Prozent auf 1.706 USD. WTI-Öl sackte um 3,50 Prozent auf 86,42 USD ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,39 Prozent tiefer bei 154,46 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,17 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.731) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Fokus klar auf die Arbeitsmarktdaten in den USA. Experten erwarten im Schnitt, dass die größte Volkswirtschaft im August 318.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen hat. Von Interesse sind daneben vor allem die deutschen Exportdaten sowie die Erzeugerpreise in der Eurozone.
 

Produktideen

Zalando SE

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3

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