Banken und Versicherer haussieren

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Der deutsche Aktienmarkt bot am Donnerstag nach der EZB-Sitzung ein uneinheitliches Bild. Die Notenbank hatte wie überwiegend erwartet zur Inflationsbekämpfung den Leitzins um 75 Basispunkte und damit so stark wie noch nie angehoben. Daneben hob sie ihre Inflationsprojektionen für das laufende Jahr und auch die kommenden beiden Jahre deutlich an. Der DAX schloss 0,09 Prozent tiefer bei 12.904 Punkten. MDAX und TecDAX konnten um 0,52 beziehungsweise 0,95 Prozent zulegen. In den drei Indizes gab es 56 Gewinner und 41 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 57 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance erhielten Banken (+5,21%) und Versicherer (+1,24%) kräftigen Rückenwind von den steigenden Zinsen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um 13 Basispunkte auf ein 3-Monats-Hoch bei 1,71 Prozent. Auffällige Schwäche zeigten derweil die Sektoren Automobile (-1,73%) und Finanzdienstleister (-1,12%). Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 5,55 Prozent. Hannover Rück und Munich Re zogen dahinter um 2,06 respektive 1,99 Prozent an.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,61 Prozent fester bei 31.775 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte um 0,50 Prozent auf 12.321 Zähler vor. An der NYSE gab es 1.745 Kursgewinner und 1.431 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg um zwei Basispunkte auf 3,29 Prozent. Gold verbilligte sich an der Comex um 0,53 Prozent auf 1.719 USD. WTI-Öl legte um 1,09 Prozent auf 82,83 USD zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,95 Prozent fester bei 153,54 Punkten. Die Inflation in China war im August rückläufig und kam dabei schwächer als erwartet herein. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,5 Prozent auf Jahressicht (Konsensschätzung: 2,8% nach zuvor 2,7%). Die Erzeugerpreise kletterten um 2,3 Prozent (Konsensschätzung: 3,1% nach zuvor 4,2%). Der S&P Future notierte zuletzt 0,27 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.895) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute stehen keine marktbewegenden Veröffentlichungen auf der Agenda. Von Interesse sind die Daten zur Industrieproduktion in Frankreich.

 

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