Dollar haussiert nach Fed-Sitzung

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Der deutsche Aktienmarkt konnte im unmittelbaren Vorfeld der US-Notenbankentscheidung zur Wochenmitte Kursgewinne verbuchen. Nach einem anfänglichen Rücksetzer kletterte der DAX um 0,76 Prozent auf 12.767 Punkte. MDAX und TecDAX sahen Aufschläge von 0,63 und 1,00 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 69 Gewinner und 30 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 52 Prozent. Stärkste Sektoren waren Technologie (+2,78%), Industrie (+1,56%) und Chemie (+1,49%). Am schwächsten tendierten Transportwerte (-1,98%), Banken (-1,47%) und Einzelhandelswerte (-0,67%). Infineon zog an der DAX-Spitze um 2,62 Prozent an. Fresenius SE sackte als Schlusslicht um 2,22 Prozent ab.

Die US-Notenbank Fed lieferte wie überwiegend erwartet eine weitere Leitzinsanhebung um 75 Basispunkte. Für schlechte Stimmung unter den Anlegern sorgten jedoch die neuen Zinsprojektionen der Währungshüter. Demnach erwarten ihre Mitglieder, dass der Leitzins im kommenden Jahr ein Hoch bei 4,6 Prozent statt der bisher in Aussicht gestellten 3,8 Prozent erreichen wird. An der Wall Street gingen die Aktien auf Talfahrt. Der Dow Jones Industrial fiel um 1,70 Prozent auf 30.184 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 1,80 Prozent auf 11.638 Punkte ein. 68 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 85 Prozent. Es gab 22 neue 52-Wochen-Hochs und 372 Tiefs. Der US-Dollar setzte seine Rally fort. EUR/USD gab bis zum Ende des New Yorker Handels um 1,24 Prozent auf ein neues Dekadentief bei 0,9844 USD nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um sechs Basispunkte auf 3,51 Prozent nach. Hiervon profitierte der Goldpreis, der an der Comex um 0,70 Prozent auf 1.683 USD kletterte. WTI-Öl verbilligte sich trotz eines schwächer als erwarteten Anstiegs der Lagerbestände um 1,18 Prozent auf 82,95 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,24 Prozent tiefer bei 146,17 Punkten. Wie allgemein erwartet, ließ die japanische Notenbank BoJ ihre Geldpolitik unverändert. Der Yen geriet daraufhin unter Druck. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,60 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.575) ein Handelsstart deutlich im Minus erwartet.

Heute stehen Notenbankentscheidungen der Schweizerischen Nationalbank, der Bank of England und der Norges Bank im Fokus. Von der Makroseite sind daneben die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA und der Index des Verbrauchervertrauens in der Eurozone von Interesse. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Suse. Nach US-Börsenschluss legt der Logistikkonzern FedEx seine Quartalszahlen vor.
 

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Trading-Termine

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07:30

DE: Suse, Ergebnis 3Q

08:45

FR: Geschäftsklimaindex September

102

09:30

CH: SNB, Zinsentscheidung

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GB: BoE, Zinsentscheidung

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14:30

US: Leistungsbilanz 2Q

-260,8 Mrd USD

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

215.000

16:00

US: Index der Frühindikatoren August

-0,2% gg Vm

16:00

EU: Index Verbrauchervertrauen September

-25,6

22:02

US: FedEx, Ergebnis 1Q