BASF und Continental enttäuschen

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Dienstag den fünften Tag in Folge die positiven Vorzeichen. Für Unterstützung sorgte eine Agenturmeldung, wonach die EZB auf ihrer März-Sitzung den Leitzins um nur noch 25 Basispunkte anheben könnte. Daneben erfreute eine deutlicher als erwartete Verbesserung des ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Der DAX schloss 0,35 Prozent fester auf einem Mehrmonatshoch bei 15.187 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verbesserte sich um 0,63 Prozent. Gegen den Trend endete der TecDAX 0,04 Prozent tiefer. In den drei genannten Indizes gab es 56 Gewinner und 39 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 56 Prozent. Stärkste Sektoren waren Transport (+1,94%) und Technologie (+1,44%). Schwach präsentierten sich derweil Einzelhandelswerte (-0,99%) und Finanzdienstleister (-0,96%). Porsche AG zog an der DAX-Spitze um 3,10 Prozent an. Deutsche Post und MTU folgten mit Aufschlägen von 2,30 beziehungsweise 2,20 Prozent. Zalando bildete mit einem Minus von 3,70 Prozent das Schlusslicht im Leitindex.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 1,14 Prozent tiefer bei 33.911 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es hingegen um weitere 0,14 Prozent nach oben auf 11.557 Zähler. An der NYSE gab es 1.691 Gewinner und 1.423 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries zog um vier Basispunkte auf 3,53 Prozent an. Die Edelmetallpreise orientierten sich südwärts. Gold handelte an der Comex mit einem Abschlag von 0,56 Prozent bei 1.911 USD. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 1,60 Prozent auf 81,14 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Kräftig aufwärts tendierte der japanische Nikkei 225 (+2,50%) nachdem die Bank of Japan entgegen der Erwartung einiger Marktteilnehmer keine Anpassung in der Ziel-Range bei den Anleiherenditen und an ihrer ultraexpansiven Geldpolitik vornahm. Die japanischen Anleiherenditen sowie der Yen gerieten deutlich unter Druck. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 0,21 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.205) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone sowie auf die Erzeugerpreisdaten, Einzelhandelsumsatzdaten und Industrieproduktionsdaten aus den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Richemont, Just Eat Takeaway.com und Alcoa (nach US-Börsenschluss). Bereits gestern Abend nach Xetra-Schluss gab es schlechte Nachrichten von BASF und Continental. BASF meldete einen Milliardenverlust im Jahr 2022 aufgrund nicht zahlungswirksamer Wertberichtigungen auf die Tochter Wintershall Dea. Continental lieferte Eckdaten für 2022, die beim Cashflow unter den Erwartungen blieben.
 

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Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:00

CH: Richemont, Trading-Update 3Q

07:00

NL: Just Eat Takeaway, Trading Update 4Q

08:00

DE: Baugenehmigungen November

08:00

GB: Verbraucherpreise Dezember

+10,5% gg Vj

11:00

EU: Verbraucherpreise Dezember

+9,2% gg Vj

14:30

US: Einzelhandelsumsatz Dezember

-1,0% gg Vm

14:30

US: Erzeugerpreise Dezember

-0,1% gg Vm

16:00

US: Lagerbestände November

+0,4% gg Vm

16:15

US: Linde plc, ao HV

20:00

US: Fed, Beige Book

22:10

US: Alcoa, Ergebnis 4Q