Adobe überzeugt nachbörslich

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag zwischenzeitlich deutlichere Abgaben bis zum Handelsschluss fast wieder wett machen. Die EZB hob wie allgemein erwartet ihren Leitzins um 25 Basispunkte anund signalisierte weitere Zinsschritte zur Bekämpfung der Inflation. Der DAX verlor 0,13 Prozent auf 16.290 Punkte. MDAX und TecDAX büßten 0,82 beziehungsweise 0,01 Prozent ein. In den drei Indizes gab es 33 Gewinner und 65 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 74 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX sackte um 0,74 Punkte auf ein 41-Monats-Tief bei 13,28 Zähler ab. Stark gesucht waren die Sektoren Telekommunikation (+1,10%) und Transport (+0,58%). Die größten Verluste auf der Sektorenebene waren bei Banken (-2,08%) und Einzelhandelswerten (-1,86%) zu beobachten. Symrise belegte mit einem Plus von 2,63 Prozent die DAX-Spitze, gefolgt von Sartorius (+1,53%) und Deutsche Börse (+1,35%). Deutsche Bank fiel als Schlusslicht im Leitindex um 2,96 Prozent. Verluste von über 2 Prozent wiesen daneben Siemens Energy, Zalando, Porsche, Merck und Vonovia auf.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 1,26 Prozent fester auf einem Mehrmonatshoch bei 34.408 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 1,20 Prozent nach oben auf ein Jahreshoch bei 15.185 Zählern. 73 Prozent der Werte an der NYSE konnte Zugewinne verzeichnen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 83 Prozent. 104 neuen 52-Wochen-Hochs standen 22 Tiefs gegenüber. EUR/USD stieg gegen Ende des New Yorker Handels nach falkenhaften Kommentaren von EZB-Präsidentin Lagarde um 1,06 Prozent auf 1,0948 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel um elf Basispunkte auf 3,72 Prozent. Gold handelte an der Comex wenig verändert bei 1.971 USD. WTI-Öl verteuerte sich um 3,41 Prozent auf 70,60 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,71 Prozent fester bei 169,57 Punkten. Die japanische Notenbank BoJließ ihre Geldpolitik unverändert. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,14 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (16.332) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone und den Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan. Aufgrund des großen Verfalls an der Eurex (Hexensabbat) und anderen Terminmärkten ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Unternehmensseitig steht Adobe im Blick nach gestern nachbörslich vorgelegten Quartalszahlen, die sowohl umsatzseitig als auch beim Gewinn die Erwartungen schlugen. Die Aktie des Softwareherstellers konnte im nachbörslichen Handel 3,54 Prozent zulegen.
 

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