BASF nach Abstufung unter Druck

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Der deutsche Aktienmarkt gönnte sich zum Wochenauftakt eine Pause von der jüngsten Kursrally. Der DAX verabschiedete sich mit einem Minus von 0,39 Prozent bei 15.966 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX sahen Abschläge von 0,38 respektive 0,27 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 37 Gewinner und 57 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 69 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX sprang um 0,56 Punkte auf 13,50 Zähler. Mit Blick auf die Sektorenperformance hatten Versorger (+0,54%) und Finanzdienstleister (+0,41%) die Nase vorne. Sie profitierten von deutlich fallenden Anleiherenditen. Am schwächsten präsentierten sich die Sektoren Chemie (-1,80%) und Pharma & HealthCare (-0,96%). BASF (-3,11%) litt unter einer Herabstufung auf „Untergewichten“ seitens der Analysten von Morgan Stanley. Bayer (-3,02%) wurde im späten Geschäft von einer Bloomberg-Meldung belastet, wonach eine Strategie-Simulation zum Ergebnis gekommen sei, dass eine Aufspaltung des Konzerns mit Schwierigkeiten verbunden wäre. Rheinmetall (-3,32%) stand wie andere Rüstungskonzerne nach Gewinnmitnahmen unter Druck. Vonovia (+1,04%) belegte nachrichtenlos die DAX-Spitze, gefolgt von Hannover Rück (+1,01%).

An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,16 Prozent auf 35.333 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,13 Prozent abwärts auf 15.962 Zähler. 56 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Abgaben. Das Abwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Es gab 103 neue 52-Wochen-Hochs und 23 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um acht Basispunkte auf ein 2-Monats-Tief bei 4,39 Prozent ab. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,14 Prozent fester bei 1,0957 USD. Gold verteuerte sich an der Comex um 0,54 Prozent auf 2.014 USD. WTI-Öl verbilligte sich derweil um 0,71 Prozent auf 75,00 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,29 Prozent fester bei 161,54 Punkten. Auffällige Stärke zeigte der koreanische Kospi. Zu den schwächsten Indizes gehörte der Hang Seng in Hongkong. Der japanische Nikkei 225 tendierte belastet vom festeren Yen ebenfalls schwächer. Der S&P Future notierte zuletzt unverändert. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.925) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den GfK-Konsumklimaindikator, die Daten zur Geldmenge und Kreditvergabe in der Eurozone und den Index des US-Verbrauchervertrauens. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Easyjet. RWE steht mit einem Kapitalmarkttag im Anlegerfokus.
 

Produktideen

BASF SE

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