Sartorius im Fokus

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich am Donnerstag auf der Indexebene weiter abwärts, während auf der Einzelwertebene grüne Vorzeichen überwogen. Keine Impulse gingen von der EZB-Sitzung aus. Wie allgemein erwartet ließen die Notenbanker ihre Geldpolitik unverändert. Experten erwarten derzeit mehrheitlich, dass eine zweite Leitzinssenkung auf der September-Sitzung erfolgen könnte. Der DAX schloss den vierten Tag in Folge im Minus mit 0,45 Prozent bei 18.355 Punkten. Der TecDAX gab um 0,09 Prozent nach. Gegen den Trend rückte der MDAX der mittelgroßen Werte um 0,22 Prozent auf 25.587 Punkte vor. In den drei Indizes gab es 63 Gewinner und 39 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX sprang um 0,69 Punkte auf ein 2-Wochen-Hoch bei 14,56 Zählern. Stark gesucht war der Automobilsektor (+1,57%) nach positiv aufgenommenen Zahlen des schwedischen Autobauers Volvo Cars. Industriewerte (-1,72%) litten derweil unter enttäuschenden Zahlen der schweizerischen ABB. Das Schwergewicht Siemens hielt daher im deutschen Leitindex die rote Laterne mit einem Minus von 4,42 Prozent. Commerzbank haussierte nachrichtenlos um 2,88 Prozent und stellte damit den Spitzenreiter im DAX.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial nach dem zwischenzeitlichen Markieren eines neuen Rekordhochs und nachfolgenden Gewinnmitnahmen 1,29 Prozent tiefer bei 40.665 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel um 0,48 Prozent auf 19.705 Zähler. 75 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen betrug 76 Prozent. Es gab 244 neue 52-Wochen-Hochs und lediglich elf Tiefs. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,37 Prozent tiefer bei 1,0899 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kletterte um vier Basispunkte auf 4,20 Prozent. Gold sank an der Comex um 0,60 Prozent auf 2.445 USD. WTI-Öl verbilligte sich um 0,68 Prozent auf 82,29 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,31 Prozent tiefer bei 183,38 Punkten. Besonders deutliche Abgaben waren beim Hang Seng Index (-1,99%) in Hongkong und beim Taipei TWSE (-2,01%) in Taiwan zu beobachten. Gegen den regionalen Trend hielt sich der chinesische CSI 300 (+0,19%) stabil. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 0,15 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (18.297) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die deutschen Erzeugerpreisdaten für den Juni. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von American Express und Travelers. Bereits gestern Abend lieferte Sartorius vorab Halbjahreszahlen und senkte den Ausblick (Umsatz und EBITDA-Marge) für 2024. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um rund 6 Prozent. Süss Microtec hob derweil am Abend die Prognose für das Gesamtjahr an. Für die Aktie ging es nachbörslich um rund 9 Prozent nach oben. Die Netflix-Aktie lieferte nach der Schlussglocke ihre Quartalsbilanz ab und notierte nach anfänglichen Abgaben im nachbörslichen Handel zuletzt kaum verändert.
 

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