Brenntag haussiert

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Der deutsche Aktienmarkt litt zur Wochenmitte unter einer anhaltend schlechten Stimmungslage in der Technologiebranche. Der DAX schloss 0,72 Prozent tiefer bei 24.603 Punkten. Der MDAX verlor 0,04 Prozent. Für den TecDAX ging es um derweil 0,20 Prozent nach oben. In den drei genannten Indizes gab es 57 Gewinner und 43 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 61 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX stieg um 0,68 Punkte auf 18,87 Zähler. Stark gesucht waren die Sektoren Telekommunikation (+5,08 %), Chemie (+4,60 %) und Automobile (+3,98 %). Die größten Verlierer auf der Sektorenebene waren Banken (-4,43 %), Industriewerte (-3,87 %) und Technologietitel (-1,71 %). Brenntag haussierte an der DAX-Spitze um 9,61 Prozent. Das Papier überwand dabei die 200-Tage-Linie und löste eine mehrmonatige Handelsspanne mit einem 7-Monats-Hoch auf. Heidelberg Materials bildete mit einem Kursrutsch von 9,76 Prozent das Schlusslicht im Leitindex. Bei beiden Werten verwiesen Marktbeobachter zur Begründung auf einen Bericht des Handelsblatts, wonach die EU die Ausgabe kostenloser CO2-Zertifikate für die Industrie über eine vereinbarte Frist hinaus verlängern werde.

An der Wall Street kletterte der Dow um 0,53 Prozent auf 49.501 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 sank hingegen um 1,77 Prozent auf 24.891 Zähler. 57 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 59 Prozent. 322 neuen 52-Wochen-Hochs standen 99 Tiefs gegenüber. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,12 Prozent tiefer bei 1,1805 USD. Bitcoin (-3,60 % auf 73.483 USD) und Ethereum (-4,99 % auf 2.170 USD) standen unter Druck. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kletterte um einen Basispunkt auf 4,28 Prozent. Gold verteuerte sich an der Comex um 0,67 Prozent auf 4.968 USD. Der Preis für WTI-Öl stieg um 1,84 Prozent auf 64,37 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,43 Prozent tiefer bei 242,52 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt kaum verändert. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (24.656) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Auftragseingang in der heimischen Industrie und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Die EZB und die Bank of England verkünden ihre Leitzinsentscheidungen. Experten erwarten, dass beide Notenbanken ihre Geldpolitik unverändert lassen. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Siemens Healthineers, Aurubis, Rational, BNP Paribas, ArcelorMittal, BBVA, Sony, Vestas Wind, Shell, Vodafone, Moeller-Maersk, Linde, Barrick Mining, Bristol Myers Squibb und Conocophillips. Bereits gestern nach der Schlussglocke an der Wall Street legten Alphabet (nachbörslich: -0,41 %), Qualcomm (nachbörslich: -9,68 %), Arm Holdings (nachbörslich: -7,48 %) und Qiagen (nachbörslich: -3,31 %) ihre Quartalsbilanzen vor.
 

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