Deutsche Börse gesucht

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenausklang die positiven Vorzeichen. Stützend wirkte eine geringer als erwartet ausgefallene US-Verbraucherpreisinflation. Der DAX kletterte um 0,25 Prozent auf 24.915 Punkte. MDAX und TecDAX zogen um 0,60 respektive 1,30 Prozent an. In den drei genannten Indizes gab es 62 Gewinner und 38 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 56 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX endete 0,45 Punkte tiefer bei 19,16 Zählern. Die stärksten Sektoren waren Finanzdienstleister (+2,06 %) und Technologiewerte (+1,94 %). Am schwächsten tendierten Banken (-4,48 %) und Medienwerte (-1,73 %). Deutsche Börse haussierte an der DAX-Spitze um 4,60 Prozent. Der Anteilsschein wurde von gleich mehreren positiven Analystenstimmen gestützt. MTU folgte mit einem Plus von 4,59 Prozent, was auf einen starken Ausblick des französischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Safran zurückzuführen war.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow nach einem volatilen Geschäft 0,10 Prozent fester bei 49.501 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,18 Prozent auf 24.733 Zähler. 71 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten grüne Vorzeichen. Das Aufwärtsvolumen betrug 64 Prozent. Es gab 192 neue 52-Wochen-Hochs und 49 Tiefs. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels praktisch unverändert bei 1,1869 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sank um fünf Basispunkte auf ein Mehrwochentief bei 4,05 Prozent. Gold verteuerte sich an der Comex um 1,98 Prozent auf 5.046 USD. Der Preis für WTI-Öl handelte kaum verändert bei 62,89 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,01 Prozent tiefer bei 253,71 Punkten. Im Fokus standen enttäuschende BIP-Daten aus Japan. Dort wuchs die Wirtschaft im vierten Quartal auf annualisierter Basis um lediglich 0,2 Prozent. Die Konsensschätzung hatte auf 1,6 Prozent gelautet. Der Nikkei 225 sank um 0,24 Prozent. Die Börsen in China, Taiwan und Südkorea blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 0,19 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (24.992) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Dezember-Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone. An der Wall Street findet aufgrund eines Feiertages kein Börsenhandel statt.
 

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