Rheinmetall bleibt gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich am Dienstag mit Aufschlägen aus einem starken Börsenjahr. Nach dem verkürzten Handel kletterte der DAX um 0,57 Prozent auf 24.490 Punkte. Das Jahresplus belief sich auf 23 Prozent. MDAX und TecDAX zogen am Berichtstag um 0,54 respektive 0,62 Prozent an. In den drei genannten Indizes gab es 79 Gewinner und 19 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX gab um 0,22 Punkte auf 14,78 Zähler nach. Die stärksten Sektoren waren Technologie (+2,50 %) und Banken (+1,21 %). Im Minus landeten lediglich die Sektoren Telekommunikation (-0,13 %) und Software (-0,03 %). Infineon stieg um 2,70 Prozent und belegte damit die DAX-Spitze. Dahinter folgte Rheinmetall mit einem Plus von 2,29 Prozent. Auf Jahressicht konnte die Aktie des Rüstungskonzerns um 154 Prozent zulegen und war damit der stärkste Performer im Leitindex, gefolgt von Siemens Energy (+139 %), Commerzbank (+130 %), Deutsche Bank (+99 %) und Bayer (+92 %).

An der Wall Street sank der Dow zu Silvester um 0,63 Prozent auf 48.063 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,84 Prozent auf 25.250 Zähler. 72 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. 34 neuen 52-Wochen-Hochs standen 40 Tiefs gegenüber. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries legte um fünf Basispunkte auf 4,17 Prozent zu. Gold verbilligte sich an der Comex um 1,35 Prozent auf 4.327 USD. Silber büßte 9,70 Prozent auf 70,36 USD ein. Auch Platin und Palladium verloren jeweils über 9 Prozent. Der Preis für WTI-Öl sank um 0,85 Prozent auf 57,46 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific ex-Japan Index handelte 1,37 Prozent fester bei 732,47 Punkten. Die Börsen in Japan, Festland-China, Thailand und Neuseeland blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 0,46 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (24.571) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und die USA. Unternehmensseitig ist der Kalender leer. 
 

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Rheinmetall

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