Gold setzt Hausse fort

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich zum Wochenausklang überwiegend südwärts. Der DAX verabschiedete sich 0,22 Prozent tiefer bei 25.297 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX gaben um 0,14 respektive 0,55 Prozent nach. In den drei genannten Indizes gab es 37 Kursgewinner und 59 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 70 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX stieg um 0,80 Punkte auf 16,11 Zähler. Mit Blick auf die Sektorenperformance hatten Versorger (+1,33 %) die Nase vorne, gefolgt von Industriewerten (+1,07 %). Am schwächsten präsentierten sich Chemiewerte (- 3,01 %) belastet von negativen Branchenkommentaren seitens der Analysten von JPMorgan und Barclays. Ebenfalls schwach im Markt lagen Telekommunikationswerte (-2,84 %) und Software-Aktien (-1,58 %). Siemens Energy haussierte an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 6,32 Prozent. Brenntag bildete mit einem Minus von 3,97 Prozent das Schlusslicht im Leitindex.

An der Wall Street sank der Dow um 0,17 Prozent auf 49.359 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 handelte 0,07 Prozent tiefer bei 25.529 Zählern. 54 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. 181 neuen 52-Wochen-Hochs standen 33 Tiefs gegenüber. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,09 Prozent tiefer bei 1,1599 USD. Stark gesucht war der Yen mit der Spekulation auf eine mögliche Devisenmarktintervention durch die Bank of Japan. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg um fünf Basispunkte auf ein Mehrmonatshoch bei 4,23 Prozent. Sie probt damit den nachhaltigen Ausbruch aus einer mehrwöchigen engen Handelsspanne und testet aktuell die knapp darüber befindliche fallende 200-Tage-Linie. Der Preis für WTI-Öl stieg um 0,42 Prozent auf 59,44 USD. Gold sank an der Comex um 0,61 Prozent auf 4.595 USD. Im heutigen asiatischen Handel kletterte die Notierung jedoch weiter bis auf ein neues Allzeithoch bei 4.669 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,08 Prozent fester bei 240,64 Punkten. Deutlich aufwärts tendierte der koreanische Kospi (+1,51 %) während der Nikkei 225 (-0,97 %) in Tokio und der Hang Seng Index (-1,01 %) in Hongkong unter Druck standen. Im konjunkturellen Fokus standen Wirtschaftsdaten aus China. Das BIP im vierten Quartal stieg wie von Experten erwartet um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen (+0,9 %) und zur Industrieproduktion (+5,2 %) im Dezember kamen einen Tick über der Konsensschätzung herein. Die Anlageinvestitionen enttäuschten hingegen mit einem Rückgang um 3,8 Prozent (Konsensschätzung: -3,1 %). Der chinesische CSI 300 gab um 0,25 Prozent nach. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,89 Prozent. Hier belastete ein möglicher Handelsstreit zwischen den USA und der Eurozone nach der durch Präsident Trump erfolgten Ankündigung von neuen Zöllen gegen einige Staaten (inklusive Deutschland), die sich auf die Seite Dänemarks im Konflikt um Grönland stellten. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (24.953) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Douglas. Die Aktie von Bayer konnte im nachbörslichen Handel am Freitag deutlich zulegen. Der Konzern hatte in den USA im Rechtsstreit um mögliche Krebsrisiken bei seinem Unkrautvernichter Roundup einen wichtigen Etappensieg errungen. Der Supreme Court hatte den Berufungsantrag der Leverkusener zur Prüfung angenommen und wird hierzu ein Grundsatzurteil fällen. In den USA findet aufgrund eines Feiertages kein Handel statt.
 

Produktideen

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